Vor seinem Debüt beim Heimspiel gegen Heidenheim hat der Coach seine Spieler nochmals in die Pflicht genommen. Dabei setzt der neue Coach vor allem auf Zusammenhalt und Geschlossenheit. Immerhin gelang den Bielefeldern beim letzten Spiel vor eigenem Publikum der erste Sieg. Dazu kommt der Sieg im DFB Pokal bei Dynamo Dresden. Mit nur acht Punkten nach zwölf Spielen belegt der Klub weiterhin einen direkten Abstiegsplatz. Für einen Tipp auf die Bielefelder bietet unter anderem der Buchmacher Bet3000, wie hier auf sportwettenanbieter.com getestet, gute Quoten an.
Schwieriges Restprogramm 2016
Bis Weihnachten sollen möglichst viele Punkte geholt werden, um die Abstiegsränge noch in diesem Jahr zu verlassen. Allerdings bekommen es die Ostwestfalen in den letzten fünf Partien mit durchaus ambitionierten Teams zu tun. Nach dem Heimspiel gegen die starken Heidenheimer geht es im richtungsweisenden Kellerduell zum ebenfalls abstiegsbedrohten Greuther Fürth. Anschließend ist der VFL Bochum bei den Ostwestfalen zu Gast bevor das Gastspiel beim Tabellenführer Braunschweig ansteht. Zum Jahresabschluss ist dann die Mannschaft von Dynamo Dresden in der Schüco Arena zu Gast.
Trotz der schwierigen Situation fiel Kramny die Entscheidung für Arminia Bielefeld nicht schwer. „Arminia Bielefeld ist ein toller Verein und eine spannende Aufgabe“, so Kramny nach der Vertragsunterzeichnung. Begeistert zeigte er sich vor allem von der tollen Atmosphäre in der heimischen Arena.
Mit Ruhe und Souveränität zum Klassenerhalt
Bielefelds Geschäftsführer Sport Samir Arabi sprach von guten und sehr intensiven Gesprächen mit dem neuen Coach. Er zeigte sich davon überzeugt, gemeinsam die gesteckten Ziele zu erreichen. Dabei soll der Fokus in den nächsten Wochen vor allem auf das „gemeinsam“ gelegt werden. Gerade in schwierigen Situationen seien Ruhe und Gelassenheit die Grundvoraussetzung, um Erfolg zu haben.
Dies zeigte sich bereits bei der Jahreshauptversammlung. Trotz der angespannten sportlichen Situation verlief die Veranstaltung relativ harmonisch. Es gab Applaus für die beachtliche Schuldenreduzierung wie auch den Zweitligaaufstieg der Frauen.
Rump bleibt Co-Trainer
Unter Interimstrainer Carsten Rump schafften die Bielefelder beim 1:0 gegen Sandhausen den ersten Saisonsieg. Zudem gelang der Einzug ins DFB Pokal Achtelfinale. So ist nicht verwunderlich, dass er unter dem neuen Coach als Co-Trainer weiterarbeitet. Kramny zeigt sich damit sehr zufrieden, „Rump kennt die Mannschaft, liebt den Verein – er ist wichtig für unsere Arbeit, deshalb ist er Co-Trainer“.
Nach den jüngsten Turbulenzen hoffen alle, dass nun wieder Ruhe einkehrt. Für einen erfolgreichen Kampf gegen den Abstieg ist dies zwingend notwendig. Nebenkriegsschauplätze können sich die Bielefelder künftig nicht mehr leisten. Es ist jetzt an den Profis zu zeigen, welche Qualität wirklich in der Mannschaft steckt. Bei allen unter dem gescheiterten Rüdiger Rehm sollte nicht vergessen werden, dass auch die Spieler für die aktuelle Situation verantwortlich sind. (red)