Mit der SG Ellscheid und dem SV Lüxem treffen zwei Mannschaften aufeinander, die im Tabellenmittelfeld sprichwörtlich in der Luft hängen.
Mit jeweils 18 Punkten sind beide nicht nur Tabellennachbarn auf den Rängen neun (Lüxem) und zehn (Ellscheid), sondern auch Bindeglied zwischen gesichertem Mittelfeld (Ruwertal, Platz acht, 22 Punkte) und der unmittelbaren Abstiegszone, die mit dem SV Niederemmel beginnt (Platz elf, 14 Punkte). Der Verlierer der Partie muss den Blick dann wieder nach unten richten, während der Sieger einen großen Schritt für einen entspannten Aufenthalt über den Winter hinaus gehen kann. „Klares Ziel im Heimspiel sind drei Punkte. Lüxem ist ein spielstarker, guter und uns wegen der geografischen Nähe bestens bekannter Gegner. Beide Teams schätzen sich seit Jahren, auch wegen der nachhaltigen Jugendarbeit. Lüxem ist für uns ein direkter Konkurrent mit einem starken Torwart Joshua Stewart und mit Nils Schermann, Tilmann Meeth und Timo Eifel auch individuell sehr gut bestückt“, umreißt Ellscheids Spielertrainer Markus Boos die Zielstellung. Jannick Land, der rotgesperrt fehlt und die länger verletzten Matteo Jaax, Robin Thullen und Niklas Maas sind außen vor. Fraglich ist Michael Marcheim (angeschlagen). Seit fünf Partien wartet der SV Lüxem auf einen Sieg. Die Marschrichtung für Trainer Nico Hubo ist deshalb klar: „Am letzten Spieltag vor der Winterpause erwartet uns noch mal ein Highlight mit dem Derby in Gillenfeld gegen Ellscheid. Hier treffen zwei Mannschaften auf Augenhöhe aufeinander aufgrund ihrer Tabellensituation im gesicherten Mittelfeld. Beide haben 18 Punkte auf ihrem Konto. So wird es auch ein Anreiz sein, mit einem Sieg jeweils am anderen vorbeizuziehen und entsprechend die Abstände nach unten entscheidend zu vergrößern. Für uns ist auch wichtig, nach den beiden Niederlagen zuletzt und den schwächeren Leistungen, den Schalter noch mal umzulegen und zu zeigen, was die Mannschaft kann und will.“ Wie Hubo unterstreicht, habe seine Mannschaft im Hinspiel lange Zeit geführt, bevor es in der Schlussphase etwas wild und hektisch wurde und der SVL noch den Ausgleich kassierte. „Da gilt es, dagegenzuhalten, zu kämpfen und nochmal alles rauszuhauen, was geht. Wir möchten definitiv aus Gillenfeld etwas mitnehmen“, fordert Hubo den vollen Ertrag. Fraglich ist Florian Schmitt, der sich mit muskulären Problemen herumplagt.
Gillenfeld, Sonntag, 30.11., 15.30h
Foto: Sandra Maes
