Im letzten Heimspiel in der Bezirksliga glänzte der FSV Tarforst einmal mehr mit seiner offensiven Spielweise, schön herausgespielten Toren und jeder Menge Spielfreude.




Aufgrund einiger beruflich eingebundener Akteure in den „Tag der offenen Weinkeller“ in Piesport und einiger verletzter Spieler trat der SV Niederemmel mit einer ersatzgeschwächten Mannschaft beim neuen Meister an und kam dort mit 1:7 arg unter die Räder. Die von Beginn an einseitige Partie war bereits nach einer Viertelstunde entschieden, als Benedikt Decker per Doppelpack (9., 11.) sowie Nicola Rigoni (15.) auf 3:0 stellten. Dustin Geisler brachte die Gäste (37.) auf 1:3 heran, doch Elias Heitkötter stellte mit dem 4:1 den alten Abstand wieder her (42.). Nach der Pause spielte Tarforst sein hohes Tempo und seine spielerische Klasse aus und schraubte das Ergebnis nach Treffern von Rigoni (68.), Christoph Nickl (77.) und Decker mit seinem 22. Saisontor (79.) auf 7:1 hoch. „Es war ein sehr verdienter Sieg, wir haben von Anfang an sehr viel Druck entwickelt und zum Abschluss der Saison vor den eigenen Zuschauern noch mal eine sehr gute Leistung gezeigt“, sprach FSV-Coach Patrick Zöllner von einem gelungenen Nachmittag. Der Meistertrainer räumte aber auch ein, dass „der Gegner ersatzgeschwächt angereist sei. Zöllner selbst wurde von Mannschaft und Fans feierlich verabschiedet. „Von Nicola Rigoni hatte ich einen Eiskuchen geschenkt bekommen und von der Mannschaft ein Kuchenkochbuch, um meinem Hobby künftig noch mehr zu frönen“, freute sich der 50-Jährige sehr über einen rundum gelungenen Abschied im kleinen Kreis. SVN-Trainer Sascha Kohr erklärte die Niederlage mit der Vielzahl an Ausfällen. „Wir mussten insgesamt 15 Ausfälle kompensieren und haben mit dem letzten Aufgebot gespielt. Irgendwo ist es dann nicht mehr möglich, in Tarforst ein akzeptables Ergebnis zu erreichen, zumal Tarforst in Bestbesetzung angetreten war.“ Dem SV Niederemmel reicht im finalen Heimspiel nächste Woche gegen den Rang-14. SG Zewen ein Punkt zum Klassenverbleib.

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