Der FSV Salmrohr bleibt weiterhin auf Kurs und hat sich mit einem 7:0-Kantersieg in Schoden bei der SG Saartal seine Chance auf Platz zwei erhalten.
Die zunächst keineswegs einseitige Partie auf dem Schodener Rasen wurde zur großen Bühne von Hendrik Thul, der erstmals in seiner Laufbahn ein Fünferpack schnürte und dem nahezu alles gelang. Von Beginn an ließ die Elf von Rudi Thömmes keine Zweifel am klaren Sieg aufkommen und legte nach Vorarbeit von Noah Wrusch durch „Überflieger“ Hendrik Thul das 1:0 vor (16.). Wichtig für den Lauf, den der FSV im zweiten Durchgang hinlegte, war der zweite Treffer, den Thul nach Zuspiel von Tobias Klein mit dem Pausenpfiff markierte (45.). Die beeindruckende Vorstellung der Salmrohrer fand in Durchgang zwei seine Fortsetzung. Noah Wrusch war nach Vorlage von Jan Brandscheid für das 3:0 verantwortlich (63.), ehe Hendrik Thul jeweils nach Vorarbeit von Oliver Mennicke und Klein das Ergebnis auf 5:0 hochschraubte (71., 75.). Als bei den Saartalern bereits Auflösungserscheinungen sichtbar wurden, erhöhte der überragende Thul auf 6:0. Noah Wrusch erzielte nach Foul an Leon Wrusch in der Nachspielzeit vom Punkt das 7:0. Beide Treffer fielen in der vierten Minute der Nachspielzeit. Salmrohrs Coach Rudi Thömmes blickte zufrieden in die Runde. „Es war das beste Spiel unter meiner Regie. Wir zeigten eine hohe Laufbereitschaft, hatten ein sehr gutes Umschaltverhalten und eine gute Arbeit gegen den Ball. Klar, hätten wir auch noch ein paar Tore mehr schießen können. Die Jungs hatten richtig Bock und waren von der ersten Minute voll fokussiert.“ Neben Fünffach-Knipser Hendrik Thul, den Thömmes als feinen Unterschiedsspieler bezeichnete, fand er auch lobende Worte für Tobias Klein. „Tobi hat stark gespielt und zwei Tore super vorbereitet. Ein Lob geht aber auch an die Abwehr, die sehr gut organisiert war und so gut wie nichts zugelassen hat.“ Während Saartals Trainer Peter Schuh von einer Demontage sprach, fand auch Sportchef Philip Kramp kaum Worte für das Heim-Debakel. „Das 0:7 hört sich stramm an. Salmrohr war die klare bessere Mannschaft und hat seine Chancen eiskalt und effektiv genutzt. In der zweiten Halbzeit nahm das Spiel eine komische Dynamik an, es ist nichts mehr zusammengelaufen. Nach unseren Wechseln ging nach vorn gar nichts mehr. Es war kein glorreicher Tag für uns.“
