Während die Eintracht in dieser Saison schon für das ein oder andere spektakuläre wie torreiche Spiel sorgte, zeigte sich der kommende Gegner anders gestrickt. Auf den SVE könnte gegen die SG Barockstadt Fulda-Lehnerz deshalb eine Geduldsprobe warten.

Der SV Eintracht Trier stockte sein Punktekonto am vergangenen Wochenende mit einem Dreier auf, als man die Pflichtaufgabe gegen den Bahlinger SC mit 4:1 löste. Dabei schafften es die Trierer auch, die Ausfälle von Herber, König und Thayaparan zu kompensieren. Bemerkenswert: Mit Dorow, Marceta und Ivan feierten gleich drei Spieler ihre Torpremiere für den SVE. Eine Leistung, die den Trierer Neuzugängen einen Schub für die kommende Aufgabe geben sollte. Bei dieser geht es gegen die SG Barockstadt Fulda-Lehnerz.

Die Barockstädter spielten bislang eine durchwachsene Saison und liegen mit zwölf Punkten auf dem elften Tabellenplatz. Auf diesem Rang bildet die Spielgemeinschaft den Übergang zur unteren Tabellenhälfte – eine Situation, die ausbaufähig ist. Beachtlich ist dabei, dass sich die Elf aus Fulda in elf Spielen nur drei Mal geschlagen gab, mit zwei Siegen aber ebenso viele verbuchte wie das Schlusslicht Bahlinger SC. Im Umkehrschluss bedeutet dies, dass sich die Barockstadt bereits sechs Mal die Punkte teilte – ein schmeichelhafter Liga-Bestwert. Ohnehin sind die Barockstädter die Minimalisten der Liga, schossen zehn Tore und kassierten elf. So fielen lediglich in drei Spielen mit SG-Beteiligung drei oder mehr Tore. Mehr als zwei Gegentore pro Spiel musste der Elftplatzierte dabei nie hinnehmen. Dies spricht für eine defensive Ausrichtung der Spielgemeinschaft, durch die man mit Hoffenheim II (0:0) und Frankfurt (1:1) auch schon Topteams der Liga den Zahn zog. Auf die Trierer Eintracht wartet demnach eine Partie, in der Geduld gefragt ist.

Fulda, So., 13.10., 14.00h