Erst letzte Woche traf der SV Eintracht Trier mit den Kickers Offenbach auf den Primus der Regionalliga, punktete dort eindrucksvoll. Sieben Tage später geht es nun gegen eine weitere Spitzenmannschaft der Liga, den Tabellenzweiten FSV Frankfurt.
Der Punktgewinn gegen die Kickers Offenbach am vergangenen Wochenende war eine Partie mit Folgen – nicht für die Trierer Eintracht, sondern für den Gegner, der seine Spitzenposition einbüßte. Über die Schützenhilfe des SVE durfte sich auch der FSV Frankfurt freuen. Die Frankfurter siegten 5:1 gegen die SG Barockstadt und nutzten so den Offenbacher Patzer, um auf den zweiten Rang der Regionalliga vorzurücken. Aktuell steht nur die TSG Hoffenheim II vor dem FSV, der einen Punkt Rückstand auf den neuen Primus hat. Ein Punktverlust in Trier ist also verboten, will man in Schlagdistanz bleiben oder die TSG überholen.
Auf den SV Eintracht Trier wartet somit eine schwere, aber dennoch lösbare Aufgabe. Zumal sich der FSV in diesem Jahr nicht unfehlbar zeigte und schon beim Kellerkind Bahlinger SC überraschend Punkte liegen ließ und 3:2 verlor. Zeigt sich der SVE im Moselstadion also ähnlich engagiert wie bei den Kickers Offenbach, ist alles möglich. Schon im Hinspiel, welches der SVE auswärts 3:1 verlor, spielte man lange Zeit gut mit, gab die Punkte aber durch einen späten Doppelschlag ab. Da die Eintracht seit drei Ligaspielen auf einen Sieg wartet, sollte die Motivation umso größer sein.
Interessant: Im Aufgebot der Frankfurter könnte mit Torwart Niklas Linke auch ein alter Bekannter stehen, der erst vor der Saison von Trier zum FSV wechselte.
Trier, Sa., 22.03., 14.00h
