Nach dem Überraschungserfolg der Vorwoche blieb der SV Trier-Irsch vor heimischer Kulisse hinter seinen Möglichkeiten zurück. Gegner SV Wittlich nutzte die Irscher Schwachstellen vor allem in Hälfte eins konsequent und ließ den Gastgeber auch in der Tabelle hinter sich.

Der SV Wittlich zeigte in der ersten Halbzeit eine kontrollierte, gute Vorstellung gegen einen SV Trier-Irsch, der nicht ins Spiel oder die Zweikämpfe fand. Niklas Servatius traf in der 23. Minute zur Führung der Gäste und legte in der 34. Minute das 2:0 nach. Weitere Möglichkeiten ließen die Wittlicher ungenutzt, sodass die endgültige Entscheidung ausblieb.

Im zweiten Durchgang wurden die Irscher stärker und verkürzten durch Luca Klupsch (65.), konnten insgesamt aber nicht an die Leistungen der vergangenen Wochen anknüpfen. Die bestätigte auch Irsch-Coach Sebastian Szimayer: „Es war heute keine gute Leistung von uns und Wittlich gewann sowas von verdient. In der ersten Halbzeit war es nichts von uns, da war ich richtig enttäuscht von unseren Jungs. In der zweiten war es ein bisschen besser, aber auch dort waren wir Wittlich nicht ebenbürtig. Heute war weder die Motivation da, noch haben wir gebrannt wie sonst. Es war unser schlechtestes Spiel der Saison. Glückwunsch an Wittlich zu einem verdienten Sieg.“

Denn eine Aufholjagd des SVI sollte nicht mehr folgen. Stattdessen verbuchte Servatius seinen dritten Treffer und ließ damit keine Zweifel am Sieger des Aufsteigerduells aufkommen (75.). Auch, weil nur vier Minuten später Irschs Kapitän Luca Sasso-Sant mit Gelb-Rot frühzeitig in die Kabine geschickt wurde.

Trotz des Sieges hätte sich Wittlichs Trainer Christian Schroeder ein anderes Auftreten in Hälfte zwei gewünscht: „Über 90 Minuten gesehen war es aufgrund der ersten Halbzeit ein verdienter Sieg. Wir hatten vier, fünf Hundertprozentige, gingen aber nur mit einem 2:0 in die Pause. Bei diesem Vorsprung habe ich den Anspruch an unsere Mannschaft, dass wir es in der zweiten Halbzeit besser ausspielen. Stattdessen verloren wir die Kontrolle und Irsch wurde stärker. Das 3:1, welches durch individuelle Qualität fiel, zog Irsch dann aber den Stecker.“

Der Sieg des SVW bedeutete einen Sprung in der Tabelle: Die Wittlicher ließen den SV Trier-Irsch hinter sich und zogen auf Rang sechs vor. Irsch belegt nun den neunten Tabellenplatz.

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