Nach der 0:2-Niederlage im Nachholspiel unter der Woche bei der SG Daleiden war die Eintracht gegen den Mitaufsteiger aus Sirzenich von der ersten Minute auf Wiedergutmachung aus.
So habe seine Mannschaft, gestand Trainer Kevin Schmitt, in Arzfeld nach dem 0:1 eine der „besten 30 Minuten der bisherigen Saison gespielt. Darauf haben wir aufgebaut.“ Gegen eine bärenstarke Eintracht wurde der Plan des SVS bereits nach 20 Sekunden über den Haufen geworfen, als Marcel Mühlen einen an Fabian Wey verwirkten Elfmeter zur Trierer Führung in die Maschen setzte – 1:0 (1.). In der Folge blieb die erhoffte Reaktion der Gäste aus und der SVE baute durch Lukas Herkenroth (20.) und einen Kopfball von Benedikt Decker die Führung (45.) komfortabel aus – 3:0. Zwei weitere individuelle Fehler im Spielaufbau der Sirzenicher nutzte die Eintracht nach mustergültigen Umschaltaktionen zum vierten und fünften Treffer. Chris Filipe sowie Herkenroth per Kopf ließen mit ihren Treffern keinen Zweifel am Sieg der Hausherren aufkommen. Zwar kam Sirzenich durch zwei Treffer von Robin Esser und Nico Geib (54., 56.) nochmal auf 2:5 heran, eine Wende brachte das Zwischenhoch allerdings nicht mehr. Sirzenichs Trainer Till Schweitzer kommentierte: „Nach einem unnötigen Foulspiel am Sechzehnereck im Drei-gegen-eins ist das Spiel schon früh gegen uns gelaufen. Und in Phasen, in denen wir gut im Spiel waren, kassierten wir weitere Gegentore. Der SVE hat das natürlich auch hervorragend gemacht und seine spielerischen Qualitäten ausgenutzt.“ Kevin Schmitt, Coach des SVE, war komplett zufrieden mit dem Auftritt seiner Mannschaft. „Wir haben eine sehr gute erste Halbzeit gespielt, waren im Aufbau- und Übergangsspiel super unterwegs. Nach dem uns mit der ersten Aktion die Führung gelang, haben wir uns in einen Flow gespielt.“ So habe die Eintracht kurz nach der Pause relativ mühelos das vierte und fünfte Tor nachgelegt. „Ärgerlich ist nur, dass wir wieder zehn Minuten drin haben, wo wir ein bisschen die Kontrolle verloren und zwei Gegentore bekommen haben.“
