Mit einem deutlichen 7:0-Kantersieg über den SV Föhren krönten sich die Fußballer der DJK St. Matthias Trier zum Meister und feierten anschließend den Bezirksligaaufstieg mit ihren Fans frenetisch.
Dabei brachte sich die DJK bereits in der ersten Halbzeit auf Kurs. Denn Baran Hassan (10.), ein Doppelpack von Josip Komso (21., 39.) und das 4:0 von Spielertrainer Ahmed Boussi ebneten den Weg zum sicheren Sieg frühzeitig. In der zweiten Hälfte nahmen die Mattheiser Aufstiegshelden nicht wie erwartet einen Gang heraus, sondern versuchten es weiter mit einem geradlinigen und schnellen Spiel nach vorne. Ergebnis der weiteren Offensivbemühungen sind die drei Treffer nach der Pause. Boussi traf zum 5:0 (51.), Rubin Hassan (75.) machte das halbe Dutzend voll und Henry Jelen sorgte mit dem 7:0 für den krönenden Schlusspunkt einer am Ende einseitigen Partie (90.). Der Trainer sprach nach der Partie von einer „Machtdemonstration. Wir haben nichts anbrennen lassen und waren von Beginn an im Tunnel. Nach den teilweise knappen Siegen der vergangenen Wochen haben wir gewusst, dass du mit einem schlechten Tag alles verspielen kannst. Wir haben uns vor dem Spiel gesagt – und das war entscheidend –, dass wir nichts mehr verschenken. Das war der Schlüsseleffekt und unser Credo. Stark, wie die ganze Mannschaft das verinnerlicht und umgesetzt hat“. Zumal die Trier-Süder mit dem SV Föhren noch eine Rechnung zu begleichen hatten, denn im Hinspiel in Föhren zog die DJK mit 2:3 den Kürzeren. Es war die bis dato erst zweite Niederlage in der kompletten Spielzeit. „Wir hatten eine gute Herangehensweise, weil wir wussten, wenn wir nicht gewinnen, dass es dann in Irsch zu einem Endspiel um den Titel kommt. Das wollten wir unbedingt vermeiden. Zur Halbzeit haben wir alles schon in unsere Richtung gelenkt. Es war ein souveräner Sieg“, lobte Boussi das gesamte Team. An der verdienten Niederlage gab es dann auch von Föhrens Trainer Sebastian Pull nichts zu deuteln. „Die DJK ist ein absolut verdienter Meister, da sie mit Abstand den besten Kader zur Verfügung haben. Das hat sich im gestrigen Duell mehr als eindrucksvoll gezeigt. Daher Glückwunsch an den Verein und das Trainerteam. In der gestrigen Konstellation gab es leider nichts zu holen und wir bekamen die komplette Qualität und Stärke ihres Teams zu spüren.“
Foto: Archiv/Sandra Maes
