Die Konstellation ist einfach wie einleuchtend: Als Rangfünfter im Klassement mit aktuell 18 Punkten im Verfolgerfeld positioniert, möchte der SV Tawern den Anschluss an die Spitzengruppe nicht verlieren.
Vier Zähler trennen die Birtz-Elf vom momentanen Spitzenreiter SG Daleiden. Soll die Tuchfühlung nach oben gewahrt bleiben, zählt für den SVT auch nur ein Sieg. Beim Gegner aus der Vulkaneifel sieht es etwas differenzierter aus. Die SG Ellscheid ist nach dem jüngsten 4:3-Erfolg gegen den FSV Salmrohr in den einstelligen Tabellenbereich auf Platz acht vorgerückt und kann sich mit einem vollen Erfolg selbst Hoffnungen machen auf eine Top Sechs-Platzierung. Tawerns Coach Steve Birtz hat die Sinne geschärft für das Flutlichtspiel am Freitag auf der schmucken Anlage am Waldrand. „Wir spielen zuhause. An einem Freitagabend, einem Flutlichtspiel, bei dem wahrscheinlich viele Fans und auch neutrale Zuschauer den Weg zum Sportplatz finden werden, sind wir natürlich extrem motiviert. So eine Atmosphäre stachelt die Spieler an. Wir werden unser Spiel mit dem Ball weiter intensivieren und immer wieder versuchen, Variabilität reinzubringen. Ellscheid wird versuchen, uns aggressiv anzulaufen und ihre Konter zu nutzen. In unserer Rückwärtsbewegung müssen wir deshalb auf der Hut sein.“ Personell sieht es recht gut aus. Johannes Weber ist im Urlaub, Pascal Kirch fällt mit Bänderverletzung im Fuß aus. Bei Tristan Reger (Schlag auf den Knöchel) und Louis Linden (muskuläre Probleme) müsse man die Woche abwarten. Michael Fantes, der krankheitsbedingt gegen die SG Saartal ausgefallen war, wird wieder zurückerwartet. Auch Ellscheids Spielertrainer Markus Boos weiß, was ihn und seine Mannschaft in Tawern erwartet. „Tawern gehört für mich zu den Top drei Mannschaften. Sie sind unglaublich robust, spielerisch mit der Eintracht das Beste, was die Liga zu bieten hat und sie haben mit Pascal Hurth einen der Top drei Spieler der ganzen Liga in ihren Reihen. Tawern wird für uns ein Brett, aber wir fahren ohne Angst dorthin.“ Der 35-Jährige erwartet ein sehr emotionales und umkämpftes Spiel. „Wir müssen defensiv konzentriert arbeiten und in Umschaltsituationen eiskalt sein. Wenn wir es schaffen, ihnen die Lust am Fußball zu nehmen, können wir aus Tawern mindestens einen Punkt mitnehmen“, gibt sich Ellscheids Coach Markus Boos kämpferisch. Personell gibt es indes noch einige Fragezeichen. Boos: „Leider fehlen uns am Freitagabend mit Matthias Alt, Bennet Stölben, Enrico Strunk und Robin Schleidweiler vier potentielle Stammspieler. Des Weiteren steht hinter dem Einsatz von Niklas Maas ein Fragezeichen, er hat Probleme mit der Leiste.“
Tawern, Freitag, 11.10., 20.00h
Foto: Alfred Weinandy
