Mit zwei Niederlagen am Stück ist Aufsteiger SG Wiesbaum/Berndorf/Hillesheim/Walsdorf ins Frühjahr gestartet. Noch sitzt der so couragiert aufgetretene Aufsteiger im gesicherten Mittelfeld fest im Sattel.
Nach unten beträgt das Guthaben auf den ersten Abstiegsplatz aktuell elf Punkte. Dennoch möchten sie in der Vulkaneifel endlich den ersten Sieg im neuen Jahr einfahren. Ob das ausgerechnet gegen den souveränen Tabellenführer aus Tarforst gelingt, ist mehr als fraglich. Spielertrainer Marco Michels jedenfalls möchte allzu gern die dritte Pleite nach der Winterpause verhindern. Michels gibt folgende Marschroute gegen den noch ungeschlagenen Ligaprimus bekannt: „Schlüssel zu einem guten Ergebnis sind defensive Kompaktheit und Disziplin im Spiel gegen den Ball. Wir haben schon im Hinspiel gezeigt, dass wir Tarforst Paroli bieten können und daran gilt es anzuknüpfen auf heimischen Geläuf.“ Jannik Hennes fehlt aus privaten Gründen. Aaron Heck und Leon Finken kehren zurück in den Kader. Der Einsatz von Max Schneider ist noch fraglich aufgrund einer Erkältung. Friede, Freude, Eierkuchen herrscht dagegen im Trierer Höhenstadtteil.
Der FSV zieht weiterhin einsam seine Kreise an der Tabellenspitze, kann sich nur selbst schlagen, um das angestrebte Ziel des sofortigen Wiederaufstiegs in die Rheinlandliga zu verfehlen. 16 der 17 ungeschlagenen Partien haben die Tarforster gewonnen. An der beeindruckenden Erfolgsserie soll sich auch nach der Partie auf dem Hillesheimer Kunstrasen nichts ändern. Trainer Patrick Zöllner warnt seine Spieler vor dem Gegner, der im Hinspiel beim 0:1 lange Zeit erfolgreich dagegenhielt und beinahe sogar zum Ausgleich gekommen wäre. „Im Hinspiel waren sie sehr diszipliniert und haben sehr gut verteidigt. Mit Marco Michels und Lukas Duvivier hat Wiesbaum zwei schnelle Umschaltspieler. Wir sind deshalb gewarnt und dürfen den Gegner nicht auf die leichte Schulter nehmen, nur weil sie jetzt zweimal verloren haben.“ Wie der 50-Jährige betont, komme es darauf an, das „eigene Spiel durchzusetzen und dominant zu sein. Wir möchten Wiesbaum stressen, wollen ballorientiert arbeiten, aber auch geduldig sein.“ Vor einigen Tagen wurde bekannt, dass der Erfolgscoach des FSV zum Saisonende aufhört. „Bestenfalls mit dem Wiederaufstieg in die Rheinlandliga.“ Moritz Hannappel, der Zöllner als Trainer zur neuen Saisonbeerbt, Neil Müller-Adams, Christoph Nickl und Nico Neumann (Sehnenanriss am Schambein) fallen definitiv noch aus.
Hillesheim, Samstag, 14.3., 18.30h
Foto: Sandra Maes
