Es geht um sehr viel, wenn am Sonntag ab 15 Uhr der Tabellenzehnte SV Schleid und der Vorletzte Laufeld/Buchholz auf dem Schleider Sportplatz aufeinander treffen.
Die Ausgangsposition ist klar: Beide Mannschaften sind schlecht aus der Winterpause gekommen, haben die letzten Partien jeweils verloren. Nach einer vielversprechenden Ausgangsposition vor der Winterpause ist in Schleid nun Wunden lecken angesagt. Denn die Ergebnisse zuletzt sprechen gegen das Team von Spielertrainer Taner Weins. Noch prekärer stellt sich die Lage in der Vulkaneifel dar: Die SG Laufeld/Buchholz hat als Tabellenvorletzter bereits vier Punkte Rückstand aufs rettende Ufer. Zuletzt hagelte es auch eine Flut an Gegentoren. 2:5 hieß es in Schoden bei der SG Saartal, gar 1:6 vor Wochenfrist gegen die SG Ellscheid. Laufelds Trainer Oleg Tintor weiß um einen von Verletzungen geplagten, aber noch immer sehr spielstarken Gegner. „Mich verwundert es, dass Schleid sich so schwer tut. Sie sind spielerisch eine richtig gute Truppe mit guten Einzelspielern. Sie hatten aber auch einige Verletzungsprobleme zu beklagen.“ Tintor weiß aber auch um die Stärken des SVS. „Schleid hat eine richtig gute Offensive. Tim Hartmann ist ein Unterschiedsspieler. Ihn gilt es aus dem Spiel zu nehmen. Aber auch Luca Eichner gehört zu einem der besten Mittelfeldspieler in der Liga.“ Tintor erwartet ein ausgeglichenes Spiel. „Beide Mannschaften haben Druck auf dem Kessel. Schleid befindet sich im Moment auch ein wenig im Abwärtstrend. Genau dort besteht unsere Chance. Ich möchte aber weniger auf Schleid gucken. Unser Ziel ist es, unser Spiel aufzuziehen und einen Dreier mitzunehmen.“ Bis auf Dominik Schmitz, der noch immer über Schmerzen an der Ferse klagt, sind alle Spieler an Bord. Um den Abwärtstrend zu stoppen, fordert Schleids Spielertrainer Taner Weins bedingungslosen Kampf und die richtige Mentalität. „Von Minute eins bis Minute 90 muss die Mannschaft brennen und vollen Einsatz zeigen. Das betrifft die Zweikämpfe, die Qualität der Pässe sowie das Kombinationsverständnis. Alles muss passen. Was aber das wichtigste ist, wir müssen die Fehlerquote sofort abstellen, koste es , was es wolle. Wir brauchen Erfolgserlebnisse in Form von Toren.“ Weins erwartet ein hart umkämpftes Spiel von der ersten bis zur letzten Minute. „Es wird sehr körperbetont in vielen Situationen zugehen. Da müssen wir dagegenhalten. Wir müssen das Spiel machen, Laufeld wird auf Kontersituationen lauern“, verweist Weins auf das gefährliche Umschaltspiel beim Gegner. Doe Personallage beim SVS ist weiterhin angespannt. Für Enrico Schwall ist die Saison nach einer Knieverletzung beendet. Gianluca Bohr befindet sich im Aufbautraining, ein Einsatz komme nach Angaben des Trainers aber noch zu früh. Nach Achillessehnenbeschwerden kommt Dennis Wadych genauso ins Team zurück, wie Jannick Rings, der seine Rotsperre abgesessen hat.
Schleid, Sonntag, 30.3., 15.00h