Schön war es nicht, erfolgreich aber allemal: Der SV Tawern II ließ beim punktlosen Schlusslicht Saarburg/Serrig II einige Möglichkeiten liegen, geriet aber nie ernsthaft in Gefahr und feierte am Ende einen „dreckigen Sieg“.
Tawern übernahm früh das Kommando, machte aus seinen Möglichkeiten zunächst aber zu wenig. Die Führung musste deshalb vom Punkt her: Jonas Müller verwandelte in der 20. Minute einen Strafstoß zum 1:0. Danach bot sich den Gästen mehrfach die Gelegenheit nachzulegen, doch vor dem Saarburger Tor fehlte die Konsequenz. „Wir betrieben in der ersten Halbzeit Chancenwucher sondergleichen. Nach dem Elfmeter waren wir am Drücker, schafften es aber drei, vier Mal alleine vorm Torwart nicht, zu treffen“, sagte Tawerns Trainer Torsten Konter. So blieb es zur Pause beim knappen Vorsprung.
Auch nach dem Seitenwechsel änderte sich an diesem Bild wenig. Die Saarburger Reserve hielt die Partie zwar offen, Tawern blieb aber die gefährlichere Mannschaft. In der 56. Minute nutzte Nick Konter schließlich einen Torwartfehler zum 2:0 und verschaffte den Gästen damit die nötige Sicherheit.
Ein spielerischer Glanzauftritt wurde es anschließend nicht mehr. Dafür ließ Tawern defensiv nichts mehr anbrennen und brachte den Vorsprung kontrolliert über die Zeit. Ein guter Auftritt war es für Konter jedoch nicht: „Vom Niveau her war es eine sehr schwache Partie von beiden Seiten. Am Ende des Tages fuhren wir einen dreckigen Sieg ein. Wir waren nicht in Gefahr, das Spiel aus der Hand zu geben, aber spielerisch war es kein Vergleich zu Könen. Aber auch für das Könen-Spiel gab es nur drei Punkte und den Dreier von heute nahmen wir genauso gerne mit.“, bilanzierte Torsten Konter. Entscheidend sei ohnehin die Ausbeute gewesen: Auch für diesen Erfolg gab es drei Punkte.
Foto: Archiv/Maes
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