Erst am vergangenen Spieltag glückte der SG Saarburg/Serrig der erste Sieg der Saison. Eine Aufgabe, welche die SG Welschbillig bereits in ihrem zweiten Spiel löste – weitere Zähler folgten seitdem jedoch nicht. Im direkten Duell sind daher beide Mannschaften auf der Suche nach Erfolgserlebnissen, um das maue Punktekonto aufzufüllen und sich vom Tabellenkeller abzusetzen.

Wirkliche Zufriedenheit mit einem sportlichen Ergebnis kam bei der SG Saarburg/Serrig erstmals am vergangenen Wochenende auf. Nach dem Auftaktremis gegen Absteiger Schöndorf unterlag die Elf von Mario Becker und seinem spielenden Co-Trainer Johannes Carl in den folgenden drei Partien gegen Primus Pluwig (0:1), Tarforst II (0:2) und Olewig (1:2), ehe gegen Schlusslicht Euren (4:0) der erste Sieg der Saison glückte. Dies ergibt eine magere Ausbeute von vier Punkten, die für die Spielgemeinschaft schlichtweg ernüchternd ist. Gerade deshalb, weil man in den bisherigen Partien phasenweise gute Ansätze zeigte und die Spiele gegen Pluwig, Tarforst II und Olewig durchaus spannend gestaltete. Da die schlechten Phasen und die Zahl einfacher Fehler jedoch überwogen, finden sich die Saarburger aktuell auf dem zehnten Tabellenplatz wieder.

Dass mehr möglich ist, zeigte die SGS in der vergangenen Saison, als man die Hinrunde auf Platz eins abschloss und die Spielzeit letztlich auf Rang sechs beendete. Ein guter, gefestigter Mittelfeldplatz sollte es auch dieses Fußballjahr werden. Dafür gilt es, jetzt in die Erfolgsserie zu finden und in den nächsten Wochen konstanter zu punkten. Keine leichte Aufgabe, denn mit dem kommenden Gegner machten die Saarburger im letzten Aufeinandertreffen keine guten Erfahrungen.

Die SG Welschbillig stieg nach nur einem Jahr in der B-Klasse wieder in die Kreisliga A auf. Dort will man sich nun aufs Neue etablieren und schnellstmöglich den Klassenerhalt sichern. Dass dabei andere Herausforderungen warten als noch im Vorjahr, bekam die Mannschaft von Christian Adams früh zu spüren. Der Grund: Im Auftakt und Derby gegen die SG Sauertal blieb man hinter den eigenen Erwartungen zurück, erwischte einen rabenschwarzen Tag und unterlag mit 1:5. Zwar zeigte man eine Woche später eine Reaktion gegen Bezirksliga-Absteiger Schöndorf (5:3), doch darauf folgten Niederlagen gegen Pluwig (0:2), Tarforst II (2:3) und Olewig (1:2).

Aus Sicht von Welschbilligs Trainer Christian Adams Ergebnisse, die nicht zufriedenstellen, da sowohl gegen Tarforst II als auch gegen Olewig Punkte möglich gewesen seien. Letztendlich gingen jedoch beide Spiele an Gegner, die in der Schlussphase den entscheidenden Treffer landeten. Ein Verweis auf den Qualitätsunterschied zwischen A- und B-Klasse, an den sich der Aufsteiger erst wieder gewöhnen muss.

Da beide Mannschaften bisher auf die gleichen Mannschaften trafen, sind die Ergebnisse zwar vergleichbar, aber kaum aussagekräftig. Diese sind sich schlicht zu ähnlich, um Aufschluss darüber zu geben, wer im direkten Duell die Nase vorn haben dürfte. Vielmehr sollte ein enges Spiel erwartet werden, auf welches schon die Tabelle verweist. In dieser trennen Welschbillig und Saarburg nur ein Punkt und zwei Plätze. Auch deshalb streben beide Mannschaften im direkten Duell nach einem Erfolgserlebnis. Und in der gegenwärtigen Situation handelt es sich am Sonntag mehr um ein Muss- als um ein Kann-Spiel. Eine Ausgangslage, die für eine spannende Partie sorgen sollte. Darauf deuten auch die letzten Direktvergleiche aus der Spielzeit 24/25 hin: Damals entschied Saarburg sein Heimspiel mit 4:0 für sich, im Rückspiel war wiederum Welschbillig (5:0) klar überlegen. An Toren sollte es beim Wiedersehen also nicht mangeln.

Welschbillig, So., 13.09., 14.45h

Foto: Archiv/Maes