Fünf Punkte aus fünf Spielen entsprechen im Ruwertal nicht den eigenen Ansprüchen. Nach dem 3:4 bei Niederemmel fällt das Urteil entsprechend deutlich aus – und ausgerechnet jetzt kommt mit Schleid eine Mannschaft, die viermal in Folge gewonnen hat.

Ruwertal hatte nach einem schwierigen Start zuletzt zumindest kurzzeitig Hoffnung auf eine positive Entwicklung geschöpft. Dem 0:0 in Walsdorf folgte ein 2:0 gegen Kylltal, doch beim bis dahin sieglosen Niederemmel setzte es anschließend eine 3:4-Niederlage. Damit stehen die Ruwertaler bei nur einem Sieg aus fünf Partien. Die Bilanz von 6:7-Toren zeigt zudem, dass die Mannschaft bislang weder offensiv noch hinsichtlich der Punktausbeute die eigenen Vorstellungen erfüllt.

Bastian Jung findet nach dem jüngsten Auftritt entsprechend deutliche Worte: „Nach dem Auftritt gegen Niederemmel können wir sämtliche Ambitionen, die Mannschaft, Verein und Trainerteam hatten, ad acta legen. Das war kein Auftritt von einer Mannschaft, die um die Top-Fünf oder -Sechs mitspielt, sondern der eines Abstiegskandidaten – das muss man so hart sagen. Schleid ist sehr gut gestartet und wir müssen schauen, was die nächste Woche bringt. Dass ich eine Reaktion erwarte, ist selbsterklärend. Gegen Schleid sind wir aber krasser Außenseiter.“

Die Formkurve des Gegners unterstreicht diese Einschätzung. Nach der 2:4-Auftaktniederlage gegen Ellscheid hat Schleid die vier folgenden Partien gewonnen. Dabei stehen Erfolge gegen Walsdorf, Kylltal, Niederemmel und zuletzt Sirzenich zu Buche. 14:2 Tore aus diesen vier Siegen zeigen, wie deutlich die SG MSN ihre Auftaktniederlage inzwischen korrigiert hat. Gegen die schwächelnden Ruwertaler wird man die Erfolgsserie nun fortsetzen wollen.

Kasel, So., 13.09., 15.00h

Foto: Archiv/Maes

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