Kein einziger Punkt, sondern lediglich die Tordifferenz trennte Eintracht Trier II und die SG Schneifel am Ende der vergangenen Rheinlandliga-Saison. Die Trierer schlossen die Spielzeit auf Rang drei ab, Schneifel direkt dahinter auf Rang vier. Nun treffen die beiden Topteams des Vorjahres am dritten Spieltag direkt aufeinander.

Die Eintracht ist erneut gut gestartet. Nach dem 2:0 gegen Bitburg holte die Mannschaft von Holger Lemke beim 1:1 beim Aufsteiger Untermosel einen weiteren Punkt und steht damit nach zwei Begegnungen bei vier Zählern und 3:1 Toren. Dass diese Platzierung kein Zufallsprodukt der ersten Wochen ist, zeigt der Blick zurück: Bereits 2025/26 beendete Trier die Saison auf Rang drei.

Schneifel erlebte hingegen zwei völlig unterschiedliche Saisonsspiele. Nach dem deutlichen 0:6 in Immendorf geriet die SG auch gegen Malberg früh mit 0:2 in Rückstand, drehte die Begegnung aber und gewann 4:2. Drei Punkte und 4:8 Tore stehen damit vor dem dritten Spieltag zu Buche.

Auch Schneifel gehörte bereits im vergangenen Jahr zu den stärksten Mannschaften der Liga. Mit Rang vier lag man gleichauf mit den Trierern und hatte nur aufgrund des schlechteren Torverhältnisses das Nachsehen. Diese Konstellation macht das frühe Wiedersehen interessant: Während Trier den gelungenen Start bestätigen möchte, kann Schneifel nach der gelungenen Reaktion gegen Malberg zeigen, dass das 0:6 zum Auftakt tatsächlich nur ein Ausrutscher war.

Trier, So., 23.08., 17.00h

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