Acht Tore, eine wilde zweite Hälfte und am Ende drei Punkte für die SG Welschbillig: Gegen Schöndorf nutzte der Aufsteiger seine Möglichkeiten und entschieden so eine Partie für sich, in der die Gäste zur Aufholjagd geblasen hatten.
Trotz der Niederlage sah Schöndorfs Trainer Alexander Becker seine Mannschaft zunächst nicht auf verlorenem Posten: „Die Niederlage war zum größten Teil selbstverschuldet. Wir hätten nach 25 Minuten 2:0, 3:0 führen können, was wir nicht taten.“ Stattdessen schlug Welschbillig kurz vor der Pause zu: Marc Willems erzielte in der 43. Minute das 1:0 – auch dank einer „katastrophal gestellten Mauer“ –, ehe Santino Zimmer in der zweiten Minute der Nachspielzeit auf 2:0 erhöhte.
Unmittelbar nach Wiederbeginn legten die Gastgeber durch Adrian Stolz das 3:0 nach (47.). Doch Schöndorf meldete sich zurück. Adrian Meier verkürzte in der 53. Minute, vier Minuten später brachte Ekrem Demaj die Gäste mit dem 2:3 endgültig zurück ins Spiel.
Doch statt des Ausgleichs fiel das nächste Tor auf der anderen Seite: Marvin Roth stellte in der 64. Minute auf 4:2 und schnürte in der 77. Minute mit dem 5:2 seinen Doppelpack. Meiers zweiter Treffer zum 3:5 in der zweiten Minute der Nachspielzeit kam für Schöndorf zu spät. Becker haderte vor allem mit der Entstehung der Gegentore: „ Nach dem 2:3 waren wir dabei, das Spiel zu drehen. Dann pennen wir bei einem Freistoß komplett und Welschbillig steht mit zwei Mann blank vor unserem Tor. Es waren einfach zu viele Fehler.“ Insgesamt hätten vier von fünf Gegentoren aus vermeidbaren Fehlern resultiert.
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