Nachdem man in der Vorwoche verschlafen in die Partie startete, war der SV Trier-Olewig im Derby gegen den FSV Trier-Tarforst II von Beginn an hellwach. Spannend machte es der Aufsteiger dennoch.
Der Aufsteiger aus Trier-Olewig wollte die Auftaktniederlage gegen Pluwig vergessen machen und im Derby gegen den gut gestarteten FSV Trier-Tarforst II die ersten Punkte verbuchen. Dieses Ziel untermauerten die Hausherren eindrucksvoll, denn der SVO dominierte einen Großteil der ersten Halbzeit. Die FSV-Reserve kam im Gegenzug nicht ins Spiel und kassierte in der 18. Minute das 0:1 durch Nazar Ilienko. Olewig bestimmte die Partie auch im Anschluss an die Führung, geriet nach einer Gelb-Roten Karte für Mika Weirich jedoch ins Straucheln (34.). Die Tarforster konnten aus der Überzahl zunächst keinen Profi schlagen. Auch, weil sich kurz vor der Pause Joel Schneemilch schwerer verletzte und die Teams vorzeitig in die Pause schickten.
In Hälfte zwei wurden die Gäste zwar stärker, machten laut ihrem Trainer Markus Schwind aber wenig aus den eigenen Möglichkeiten: „Olewig machte es gerade in der ersten Halbzeit bis zur Gelb-Roten Karte brutal gut. Sie waren bissig, sehr präsent und spielten auch einen guten Fußball mit tollen Seitenverlagerungen. Wir ließen uns beeindrucken und kamen nicht ins Spiel. Die Verletzung von Joel Schneemilch zog uns dann zusätzlich den Stecker. In der Pause orientierten wir uns nun. Am Ende muss man sagen: Wenn man so viele klare Torchancen hat wie wir in der zweiten Halbzeit und daraus kein Tor erzielt, kannst du nicht gewinnen.“
Sowohl Marcel Dammer, der freistehend am Olewiger Tor vorbeiköpfte, als auch Niclas Christoffel und Lewin Raithel ließen Möglichkeiten verstreichen. Gleiches gilt für Olewigs Ivan Polischuk, der in der 66. Minute einen Foulelfmeter verschoss und die Entscheidung verpasste. Ein Fehlschuss, der ohne Folgen blieb, denn am Ende stand ein 1:0-Sieg, der SVO-Coach Denys Surma vollauf zufriedenstellte: „Es war ein sensationelles Spiel von unseren Jungs. Wir hatten uns gut auf Tarforst vorbereitet und wussten, wie sie agieren. Die Einstellung stimmte und die Jungs setzten es auf dem Platz gut um. Tarforst kam in der ersten halben Stunde überhaupt nicht ins Spiel und bis zum Platzverweis hatten wir alles im Griff. Danach machte Tarforst viel Druck und hatte in der zweiten Halbzeit genügend Chancen, das Spiel zu drehen. Wir hielten aber die Null und nochmal: Applaus an unsere Jungs für diese Leistung.“
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