Bei der SG Pölich und der SG Hermeskeil hat sich in der Sommerpause vor allem an der Seitenlinie einiges getan. Denn sowohl für Pölichs Coach Damian Stoklosa als auch für Hermeskeils Aimé Kinss ist es der Startschuss in eine neue Herausforderung.

Für die SG Pölich und die SG Hermeskeil könnte die Saison 2026/27 eine Art Umbruch markieren. An der Mosel übernahm Damian Stoklosa das Traineramt von Interimscoach Sandro Kreten, dem es nach der Trennung vom langjährigen Coach Alex Becker gelang, die SGP auf den fünften Tabellenplatz zu führen. In dieser Saison dürften die Ansprüche deshalb gewachsen sein. Nicht zuletzt, weil der Kader der Pölicher durch neue Gesichter oder alte Bekannte (z.B. Fitim Zeneli) aufgestockt wurde. Ein wichtiger Schritt, zogen sich doch schon im vergangenen Fußballjahr Routiniers immer weiter zurück.

Während in Pölich Damian Stoklosa das Ruder übernahm, findet man auch in Hermeskeil einen Wechsel an der Seitenlinie. Spielertrainer Andreas Weber zog es nach mehreren erfolgreichen Jahren bei der SGH zum A-Ligisten TuS Schillingen. Mit Aimé Kinss füllt ein bekanntes Gesicht des regionalen Fußballs nach einer kleinen, selbst auferlegten Auszeit diese Rolle aus. Auch, weil Kinss das Projekt in Hermeskeil überzeugt habe: „Es ist ein gutes Umfeld, in dem sich etwas entwickeln soll. Das war mir wichtig. Wir haben eine gute Mischung und viele junge Spieler. Jetzt wollen wir die einzelnen Spieler und die Mannschaft geschlossen besser machen.“

Mit den Pölichern wartet auf den Vorjahresdritten kein leichter Gegner, wie Kinss weiß: „Pölich hat eine sehr gute Mannschaft und auch eine gute Mischung. Beide Mannschaften müssen noch schauen, wo genau sie stehen. Ich kenne ihren Trainer aber gut und weiß, dass sie gut vorbereitet sein werden.“ Ein klarer Favorit lässt sich nicht benennen, da beide Teams im Pokal siegten und mit breiter Brust in die Partie gehen können. Im Vorjahr entschieden die Hermeskeiler beide Duelle (2:4, 5:2) für sich.

Pölich, So., 09.08., 15.00h