Zurück in der West-Staffel der Bezirksliga, bekommt der TuS Ahbach an alter Wirkungsstätte keine Schonzeit. Der Grund: Zum Auftakt wartet ein Gastspiel beim Vorjahressechsten SG Saartal Schoden, auf dessen Rasen man noch keinen Sieg erringen konnte.

Der TuS Ahbach wurde nach zwei Jahren in der Bezirksliga West Opfer der neuen Staffeleinteilung und rutschte in der vergangenen Saison in die Bezirksliga Mitte. Eine Staffel mit vielen neuen Gesichtern und Sportplätzen, aber auch klaren Nachteilen. TuS-Coach Daniel Clausen freut sich daher über das Bezirksliga-West-Comeback: „Wir sind sehr froh, dass wir zurück in unserer Liga sind. Mit Kylltal und Walsdorf haben wir jetzt auch zwei richtige Derbys. Wir freuen uns auf Spiele mit Mannschaften, deren Leute und Umfeld wir kennen. Für ein Jahr war die andere Liga nicht schlecht, um neue Vereine, Sportplätze und Spieler kennenzulernen, aber dann reicht es auch. Alleine aus dem Grund, weil unsere Zuschauerzahl deutlich abgenommen hat. Wir waren für die Vereine der Bezirksliga Mitte fast immer das weiteste Auswärtsspiel und das hat sich natürlich gezeigt. Wenn man mit Vereinen aus dem Umfeld in einer Liga spielt, kommt der ein oder andere auch mal Spiele schauen. Das gab es letzte Saison gar nicht.“

Zurück in der West-Staffel, stehen die Ahbacher in diesem Fußballjahr jedoch vor Herausforderungen. Zwar fanden neue Spieler den Weg zum TuS, doch mit Leon Nahrings, Felix Ewertz (beide SG Schneifel) und Justin Hellenthal (Ahrweiler BC) versuchen sich drei Leistungsträger höherklassig. Ein Verlust, wie Clausen zugibt: „Alle Drei waren Offensivspieler und konnten letzte Saison einige Scorerpunkte sammeln. Das müssen wir jetzt versuchen, im Kollektiv aufzufangen. Im Pokal gegen den VfL Trier haben wir uns schwergetan. Man merkt, dass wir noch ein bisschen dabei sind, unsere Formation zu finden. Über die ersten Spieltage wird sich hoffentlich eine erste Elf einspielen.“

Viel Schonzeit bekommt Ahbach allerdings nicht, wartet doch am ersten Spieltag der Vorjahressechste aus dem Saartal. Die Schodener haben sich nach dem Aus von Trainer-Urgestein Peter Schuh neu aufgestellt und mit Jan Mombach einen Trainer verpflichtet, der Rheinlandliga-Erfahrung mitbringt. Unterstützt wird Mombach von Christoph Anton, der weiterhin als Co-Trainer fungiert. Zusammen dürfte man es sich zur Aufgabe machen, die Mannschaft in ihren Leistungen zu stabilisieren, indem man die Offensivstärke beibehält und die Gegentorzahl (75 in der Vorsaison) herunterschraubt. Gelingt das, dürfte für die Saartaler mehr drin sein als ein sechster Tabellenplatz.

Die Qualitäten der SGS sind auch Clausen bekannt: „Bei der SG Saartal haben wir uns bisher immer schwergetan. Sie sind in der Offensive unglaublich gut besetzt. Dazu spielen wir auf ihrem Rasen und am Samstagmittag soll es noch mal heiß werden. Das macht es uns nicht leicht, aber wir wollen Punkte mitnehmen.“

In den bisher fünf Duellen entschied die SG Saartal Schoden beide Heimspiele sowie auswärts eine Rheinlandligapartie für sich. Der TuS Ahbach gewann seine beiden Heimspiele der Meisterschaftsrunde und siegte im letzten Aufeinandertreffen im März 2025.

Irsch-Saar, Sa., 08.08., 15.00h