1:1-Unentschieden trennten sich Tarforst II und Oberemmel leistungsgerecht im finalen Saisonspiel der Kreisliga A7.


Beide Mannschaften waren bereits vor dieser Partie gesichert. Der FSV dominierte die erste Halbzeit und kam nach einer Viertelstunde durch Philipp Salm zur Führung. Der Stürmer, der sein 13. Saisontor markierte, hatte eine Flanke von David Fiegler perfekt verwertet. Die Gäste aus dem Weintal gaben sich nicht geschlagen und besaßen ein optisches Übergewicht im Halbzeit zwei. Lohn der Weintaler Offensivbemühungen war der späte Ausgleich von Matthias Nadler, der in der 83. Minute einen Distanzschuss aus 20 Metern aus spitzem Winkel in den Knick setzte – 1:1 (83.). Dennis Haas hatte in seinem letzten Ligaspiel den Querpass dazu geleistet. Tarforsts Trainer Alexander Becker, der im nächsten Jahr Platz für Markus Schwind macht und zu Bezirksligaabsteiger SG Franzenheim wechselt, sah einen gelungenen Nachmittag. „Mit den Jungs kann ich total zufrieden sein, weil mit Niklas Braunshausen, Marcel Dammer, unserem Torwart Leif Rosenthal, Martin Gorges und Lukas Schneider auch etliche Stammspieler gefehlt haben. Die erste Halbzeit war richtig gut, wir haben es aber versäumt, höher in Führung zu gehen. 45 Minuten war es ein Spiel auf ein Tor. Im zweiten Durchgang hat sich das Bild geändert, weil bei den Temperaturen einige platt waren und Weintal stärker wurde. So fiel dann der Ausgleich auch verdient. Doch ich muss schon sagen, dass es ein emotionaler Abschied war. Jan Bauchmüller, der elf Jahre für Tarforst gespielt hat, und ich wurden feierlich verabschiedet. Ich bin sehr froh, dass wir den Abschluss mit dem Klassenerhalt feiern durften, den sich die Jungs schon vor zwei Wochen gesichert hatten. Es war für mich auch eine sehr erfolgreiche Zeit in Tarforst. Nach dem Abstieg in die B-Liga haben wir den Aufstieg sofort wieder geschafft und verabschieden uns jetzt mit Platz neun. Wir mussten uns alles hart erarbeiten, um die Klasse zu halten. Die Jungs haben alles rausgehauen. Wir haben 57 Spieler über die komplette Saison hinweg eingesetzt und mussten oft die Formation umbauen.“ Weintal-Coach Dominik Bosl meinte, dass „die erste Halbzeit etwas von einem müden Sommer-Kick hatte. Es hat irgendwie auch die letzte Anspannung gefehlt vor dem anstehenden Pokalfinale am Samstag. Wir wollten die Partie als Vorbereitung und Generalprobe für das Finale angehen. In der zweiten Halbzeit waren wir die bessere Mannschaft mit den besseren Gelegenheiten. Da habe ich eine deutliche Leistungssteigerung wahrgenommen“.

Foto: Archiv/Sandra Maes