Die Elf aus Trier-Olewig setzte ihre Siegesserie auch im alles entscheidenden Spiel gegen die SG Zewen II fort und sicherte sich damit den Aufstieg in die A-Klasse.
„Wir starteten nicht schlecht und hatten früh eine gute Chance über außen, kamen in der Mitte aber nicht an den Ball. Man merkte Olewig an, dass sie angespannt sind, doch weitere Torchancen hatten wir in der ersten Halbzeit nicht mehr. Kurz vor der Pause machten wir zu wenig Druck auf Olewig und eine 30-Meter-Fackel landete in unserem Winkel. Olewig drückte in der zweiten Halbzeit und wir kamen nicht so gut zurück. Ein Abwehrfehler führte dann zum 2:0 und dem verdienten Sieg für Olewig. Sie sind verdient aufgestiegen und wenn man sieht, was ihre Mannschaft das letzte halbe Jahr abgerissen hat, kann man sie nur beglückwünschen“, sah Zewens Trainer Lars Wagner in Gegner Olewig einen verdienten Sieger und Aufsteiger.
In einer lange Zeit ausgeglichenen ersten Hälfte sorgte Tobias Dahms mit einem Distanzschuss für die Führung des Spitzenreiters (45.). In der zweiten Halbzeit war es schließlich Olewigs Spielertrainer Denys Surma, der das 2:0 nachlegte und für die Entscheidung sorgte. Durch den Sieg sicherten sich die Olewiger einen der obersten beiden Plätze und damit einen Platz in der A-Klasse. Da man die Saison jedoch punktgleich mit dem TuS Trier-Euren beendete, steht nun noch ein Entscheidungsspiel um die Meisterschaft an (Mittwoch, 27.05.). Eine Partie, welche die Olewiger laut Surma für sich entscheiden wollen: „Nach dem Sieg war die Erleichterung groß. Es war die Belohnung für eine geile Leistung in der Rückrunde. Wir konnten Euren in dieser Saison zweimal schlagen und haben das bessere Torverhältnis. Wenn die Regeln aber ein Entscheidungsspiel vorsehen, werden wir die Aufgabe annehmen. Wir müssen schauen, wer uns zur Verfügung steht, denn mit so einem Spiel haben wir nicht gerechnet. Ein paar Spieler sind verletzt, andere fehlen urlaubsbedingt. Unser Kader wird also anders aussehen. Trotzdem werden wir alles geben, um das Entscheidungsspiel für uns zu entscheiden.“
Saisonfazit
Die SG Zewen erwischte unter Neu-Coach Lars Wagner keinen guten Start in die neue Saison, zeigte dann aber im weiteren Saisonverlauf, was in ihr steckt. So verdoppelte man in der Rückrunde beinahe seine Punkte und beendete die Saison schließlich auf einem starken sechsten Tabellenplatz. Eine Spielzeit, an der es laut Wagner nicht viel auszusetzen gab: „Wir sind mit dem sechsten Platz super glücklich. Nach dem sehr schwachen Saisonstart, bei dem wir einige Punkte liegen ließen, war Könen der Dosenöffner zu einem guten Lauf. Die Trainingsbeteiligung war relativ hoch und die Jungs setzten die Spielidee gut um. Bis auf ein, zwei Punktverluste spielten wir dann eine gute Runde.“ Für Wagner selbst geht es in der kommenden Saison indes nicht weiter. Aufgrund beruflicher Veränderungen ist der Zewen-Coach mehr eingespannt und kündigte deshalb schon im Winter seinen Rückzug an.
Einen Fehlstart in die neue Saison legte auch der SV Trier-Olewig hin, der wie im Jahr zuvor mit Verletzungen und Ausfällen zu kämpfen hatte. Umso erfolgreicher fiel die Olewiger Rückrunde aus: Nach der Niederlage im Nachholspiel gegen Matthias II gab der SVO keinen Punkt mehr ab, gewann zehn Spiele in Folge. Dies zeigte laut Coach Denys Surma, dass „es egal ist, wer die ganze Saison über oben steht“. Schließlich habe seine Elf „nur sieben Tage an der Spitze gestanden und am Ende sind wir trotzdem aufgestiegen“.
Update: Der SV Trier-Olewig besiegte den TuS Trier-Euren im Entscheidungsspiel im Elfmeterschießen und krönte die Saison mit dem Meistertitel der B-11.
Foto: Sandra Maes
