Rund zehn Jahre mussten die Fans des SV Eintracht Trier II auf den nächsten Pokalerfolg warten. Am vergangenen Samstag war es nun endlich soweit und das Team von Thomas Klassen durfte den Cup abermals in die Höhe recken.

Vor einer Rekordkulisse für ein Rheinlandpokalfinale (9.000 Zuschauer) taten sich der SV Eintracht Trier und die Gäste aus Koblenz schwer. Der TuS stand defensiv gut und bot den Trierern, denen im Vorwärtsgang noch nichts einfiel, kaum Spielraum. Nach rund einer Viertelstunde erwischte es dann Lucas Laux, der nach einem Zusammenprall humpelnd das Feld räumen musste. Viel mehr tat sich in einer schwachen ersten Hälfte nicht.

Im zweiten Durchgang erhöhten die Hausherren den Druck zunehmend, taten sich aber zunächst weiter schwer. Das änderte sich in den finalen 20 Minuten der Partie: Sven König eröffnete mit einem Pfostentreffer eine Phase, in der die Eintracht dominant war und den TuS Koblenz in die Defensive drängte. Und in der 82. Minute zahlte sich der Dauerdruck endlich aus: Noah Herber zog vor dem Koblenzer Tor ab und traf zum 1:0 der Eintracht. Koblenz kam im Anschluss nicht mehr gefährlich vor das Trierer Tor und kassierte in hitzigen Schlussminuten gleich zwei Platzverweise. Am Trierer Erfolg änderte dies jedoch nichts mehr.

Der SV Eintracht Trier sicherte sich somit den Pokalsieg und das DFB-Pokal-Ticket.