Ende gut, alles Gut hieß es nach 96 Minuten in Tawern für den SV Schleid. Mit einem 2:1-Erfolg beim Rangfünften zogen die Eifeler am allerletzten Spieltag den Kopf doch noch aus der (Abstiegs-)Schlinge.
Arthur Hartwick brachte die Gäste per Abstauber nach einem Schuss von Elmedin Shabani in Front (18.). Tristan Reger traf für den SVT aus 20 Metern nur den Innenpfosten (30.), doch wenige Augenblicke nach Wiederbeginn erhöhte Kapitän Luca Eichner nach einem Konter für die Schleider auf 0:2 (49.). Als Dennis Reiss in der 68. Minute mit einem abgefälschten Schuss den Anschluss herstellte, wurde es nochmal brenzlig für die Gäste. Idris Lataev scheiterte in der 84. Minute am überragenden SVS-Keeper Philipp Peters. Nils Stockemer traf mit einem Volleyschuss den Pfosten, Nico Kirch hatte ebenfalls in der Nachspielzeit die Riesenchance zum 2:2. „Diesmal hatte der Fußball-Gott Verständnis für uns, als wir endlich auch mal das Glück beanspruchten und den knappen Sieg über die Zeit gerettet haben. Es war ein Drahtseilakt. Philipp hat herausragend gehalten, jeder hat sich zu 120 Prozent reingehangen“, zeigte sich Schleids Spielertrainer Taner Weins erleichtert und glücklich über den doch noch erreichten Klassenverbleib.Am 14. Spieltag standen die Schleider zuletzt auf einem Nichtabstiegsplatz, das ist bemerkenswert, dass dennoch der Klassenverbleib gelang. „Jetzt sortieren wir uns, analysieren die Saison, die gar nicht gut für uns gelaufen ist und gehen ab dem Sommer in unsere fünfte Bezirksligasaison“, strahlte Weins neue Zuversicht aus. Dann allerdings in einer Spielgemeinschaft mit der SG Neidenbach/Malbergweich.
Foto: Sandra Maes
