Während für die einen (Tawern) die Saison mental abgeschlossen ist, geht es für die anderen (Schleid) um das sportliche Überleben in der Bezirksliga.

Für die auf Rang fünf notierten Tawerner (53 Punkte) geht es darum, mit einem Sieg eventuell noch mal die davor rangierenden Sirzenicher anzugreifen (drei Punkte mehr auf ihrem Konto) und sich mit einem Erfolgserlebnis von ihren treuen Zuschauern zu verabschieden. Idris Lataev (TuS Hoppstädten-Weiersbach) und Melvin Clemens (SV Fisch) werden feierlich verabschiedet. Trainer Benny Leis: „Unser letztes Heimspiel gegen Schleid möchten wir auf jeden Fall gewinnen. Doch wir erwarten einen Gegner, der mit allen Mitteln versuchen wird, bei uns zu siegen, da ansonsten der Abstieg steht. Entsprechend intensiv werden wir uns im Training auf dieses Match vorbereiten.“ Der junge Dimo Dimov ist auch am Samstag wieder eine Option. Alles oder Nichts heißt es für Schleids Spielertrainer Taner Weins. Mit aktuell 25 Zählern rangieren die Eifeler auf Platz 13, der den direkten Abstieg bedeuten würde. Nur ein Sieg lässt dem SVS die finale Möglichkeit, noch drin zu bleiben. Bei einem Unentschieden oder einer Niederlage sind die Schleider definitiv abgestiegen. Dann wären vier Jahre Bezirksliga Geschichte. Doch soweit möchte es Weins nicht kommen lassen. „Wir müssen voll auf Sieg spielen und dürfen gar nicht erst auf die anderen Plätze gucken. Wir sind unter Zugzwang, die Devise lautet: volle Kraft voraus.“ Die Aufgabe beim fast schon übermächtigen und heimstarken SVT anzunehmen und die Hausaufgaben zu erledigen, ist für den Spielertrainer existenziell. Gianluca Bohr und Boris Niesen fehlen verletzt. Arthur Hartwick (aus Urlaub) und Fabian Mertes (nach Knieproblemen) sind wieder Optionen.

Tawern, Samstag, 23.5., 17.30h

Foto: Sandra Maes