Der FSV Trier-Kürenz muss einen weiteren Rückschlag im Abstiegskampf hinnehmen und unterlag mit 0:4 gegen den Tabellenvierten aus Könen. Der potentielle Vorteil gegenüber der SG Saartal II ist damit wieder dahin.

Trotz klarer Favoritenrolle des FC Könen hielt sich Kellerkind FSV Trier-Kürenz lange Zeit wacker. Als schon alles auf eine torlose erste Halbzeit hindeute, waren die Hausherren aber dann gleich zweimal nicht auf ihrem Posten: Burak Tepe traf in der ersten Minute der Nachspielzeit zur Führung des FCK und nur eine Zeigerumdrehung später traf auch Marc Fußangel – 0:2 Könen. Im zweiten Durchgang schafften es die Kürenzer nicht, einen Anschlusstreffer zu landen und das Spiel nochmals spannend zu machen. Tepe baute den FCK-Vorsprung auf 0:3 aus (70.) und sorgte damit für die Entscheidung. Den vierten Könen-Treffer landete Robert-Cristian Marginean-Negomir in der 89. Spielminute.

Aufgrund der Niederlage und des Erfolgs von Konkurrent SG Saartal II hätte der FSV Trier-Kürenz nun auch bei einem möglichen Punktabzug der SGS das Nachsehen. Aktuell würde Saartal einen Zähler vor Kürenz liegen. Eine Überraschung gegen den Tabellenvierten war laut FSV-Coach Stephan Wicht an diesem Tag allerdings nicht drin: „Wir hatten ein paar kurzfristige Ausfälle und deshalb fehlte uns heute ein Stück weit die Substanz. Wir ließen in der ersten Halbzeit wenige Chancen zu, bekamen dann aber nach einem Standard das 0:1 und direkt das 0:2. In der zweiten Halbzeit hatten wir noch die ein oder andere Möglichkeit, doch Könens Torwart hielt gut und uns fehlte die letzte Entschlossenheit im Abschluss.“

Foto: Archiv/Sandra Maes