Es ist das ultimative Abstiegsendspiel für beide Mannschaften. Die Anspannung erreicht kurz vor dem Spiel ihren Siedepunkt.

Wer ist raus und kann sich nicht mehr retten? Und wer darf weiter vom Verbleib in der Bezirksliga träumen? Fakt ist, dass beide Mannschaften bei einem Unentschieden abgestiegen sind. Zewen konnte zumindest zwei der letzten vier Partien für sich entscheiden, während die Hochwälder vier Spiele am Stück zuvor verloren, bevor der 3:2-Coup gegen den FSV Tarforst gelang. Die leicht favorisierten Zewener sind demnach einen Platz und einen Punkt besser positioniert (22 Zähler) und brennen auf einen Heimsieg. „Wir müssen die letzten zwei Spiele gewinnen und unsere Hausaufgaben erledigen, sind aber auf Schützenhilfe angewiesen. Es gibt kein Wenn und Aber – ein Sieg ist Pflicht“, weiß Zewens Coach Stefan Castello um das Fünkchen Resthoffnung auf den Klassenverbleib. Der am Saisonende scheidende Coach appelliert an seine Spieler. „Wir greifen nach dem letzten Strohhalm und müssen das Spiel gewinnen, um uns ein finales Spiel gegen Niederemmel nächste Woche zu ermöglichen. Im Hinspiel war Franzenheim dominant. Für uns geht es darum, zu kämpfen, was das Zeug hält und unsere spielerischen Vorteile auszuspielen.“ Erik May fehlt gesperrt, Joel Schneemilch ist fraglich (eventuell arbeiten). Die kleine Euphorie und gute Stimmung nach dem 3:2 über Meister Tarforst möchte Pellingens Vorsitzender Dominik Annen mit nach Zewen nehmen, um die letzte Chance auf den Ligaverbleib am Leben zu erhalten. „Zewen ist eine starke Mannschaft, es wird unglaublich schwer. Doch die Mannschaft wird alles reinhängen am Kraft und Energie, um dort zu gewinnen“, weiß der Clubchef um die Bedeutung des Kellerkrimis. Der vertraut auf die Motivationskünste von Interimstrainer Daniel Meyer. „Daniel macht ein intensives Training und ist darauf fokussiert, dass die Stimmung gut bleibt und die Leute bei Laune gehalten werden. Das ist ihm bis jetzt sehr gut gelungen. Wir brauchen jetzt den gesamten Invest, um uns ein finales Abstiegsendspiel nächste Woche bei uns zu Hause gegen Wiesbaum zu ermöglichen“, so der Pellinger Clubchef. Nach Rotsperre kehrt Moritz Poth zurück. Paul Bladt (Leiste) und Mike Mokelke (Adduktoren) sind weiterhin fraglich.

TR-Zewen, Samstag, 16.5., 17.30h

Foto: Sandra Maes