Mit dem jüngsten Erfolg über die SG Hochwald zeigte der Tabellenvorletzte aus Arzfeld, dass man sich trotz des Abstiegs bestmöglich verkaufen möchte. Im letzten Heimspiel des Jahres wartet mit dem SV Eintracht Trier II nun aber ein anderes Kaliber.

Für die SG Arzfeld geht es nach dem feststehenden Abstieg um nichts mehr. Dennoch hielt die Elf in den letzten beiden Wochen ihren Kopf oben und gewann nach dem Remis gegen Linz mit 1:4 bei der SG Hochwald. Es war der fünfte Saisonsieg der Arzfelder, die auch an diesem Wochenende nochmals auf Punkte hoffen dürften. Schließlich steht für den Aufsteiger das vorerst letzte Rheinlandliga-Spiel vor heimischer Kulisse an. Und auch wenn die Saison mit einer Enttäuschung endet, wird man sich nochmals bestmöglich präsentierten wollen. Klar ist: Ein Punkterfolg ist in dieser Woche gegen den Tabellenvierten aus Trier nur schwer zu erringen. Ein Mutmacher für die Arzfelder darf das Hinspiel sein, in welchem man – trotz Überlegenheit der SVE-Reserve – nur mir 2:1 unterlag. Am Samstag darf die SGA nun zuhause ran, wo man vier seiner fünf Siege feierte.

Was für eine Gegner auf das Kellerkind wartet, zeigte sich am vergangenen Wochenende besonders deutlich: Da schoss der SV Eintracht Trier II Arzfelds Tabellennachbar Rübenach mit 10:0 ab. Der Aufsteiger stellte damit einmal mehr seine Offensivstärke (98 Tore, zweitstärkster Angriff der Liga) unter Beweis, die auch gegen die Arzfelder zum Sieg führen soll. Und da der Tabellendritte Schneifel zuletzt erneut schwächelte, sind die Trierer wieder in Schlagdistanz zu den Podiumsrängen. Einen Punktverlust in Arzfeld wird man deshalb mit aller Macht vermeiden wollen.

Arzfeld, Sa., 16.05., 18.30h