Ein Spiel, bei dem es um nicht mehr wirklich viel geht, erwartet die Zuschauer in Gutweiler, wenn der Tabellensechste den Nachbarn aus dem Saartal empfängt.

Die Saartaler hatten am Mittwoch noch ihre Nachholpartie gegen den SV Tawern zu bestreiten, ehe es ins Ruwertal geht. So oder so: die Positionierung dürfte sich im Wesentlichen nicht gravierend von der Situation vor dem Tawern-Spiel unterscheiden. Ruwertals Coach Bastian Jung konstatierte bereits beim 0:1 in Berndorf, dass „wir gemerkt haben, dass die Luft ein bisschen raus ist bei uns. Die Zweikämpfe wurden nicht mehr mit dieser Intensität und Schärfe geführt, wie sonst. Auch in diesem Spiel geht es für beide Seiten nicht mehr um viel. Ich freue mich, ein letztes Mal Peter Schuh als Trainer der Schodener zu treffen, bevor er Abschied nimmt. Das werden schöne Momente. Dennoch möchten wir einen ordentlichen Abschluss haben und versuchen, das Spiel zu gewinnen. Dann hätten wir 45 Punkte auf dem Konto.“ Derweil hat Jung auch mit etlichen Ausfällen zu kämpfen. Nach dessen Angaben fallen Andreas Steffen, Marc Picko, Niklas Kirsten, Mathias Biwer, Lukas Hofmann (alle verletzt) und Mathis Homburg (im Urlaub) definitiv aus. Fraglich ist zudem Nils Lehnert. Lediglich Jeremy Kaiser kommt aus dem Urlaub zurück. Je nach Ausgang des Derbys am Mittwoch zuhause gegen den SV Tawern, wird die SG Saartal das Gastspiel in Gutweiler mit der nötigen Seriosität angehen. „Für beide Mannschaften geht es nur noch um die Goldene Ananas. Dennoch sollte die Mannschaft von Peter Schuh so viel Leidenschaft und Einsatz mitbringen, um das Spiel zumindest nicht zu verlieren. Wir sollten unsere Qualitäten im Angriff nutzen und wollen am Ende vor Ruwertal positioniert sein“, fordert Saartal-Sportchef Philip Kramp die volle Konzentration. Nico Ockfen, Neal Thome (beide mit Knieverletzungen) und Linus Biringer (Leistenbeschwerden) müssen wohl passen.

Gutweiler, Sonntag, 10.5., 14.45h

Foto: Sandra Maes