Im Treffen zweier Erfolgsserien zog der SV Trier-Irsch II den Kürzeren und blieb nach den Erfolgen gegen Konz und Wincheringen wieder punktlos. Für Gegner Zewen II hält der Aufwärtstrend hingegen weiter an – seit nunmehr sechs Spielen.
Auf die Siege gegen Konz und Wincheringen konnte der SV Trier-Irsch II keinen weiteren Dreier folgen lassen. Stattdessen musste man sich der SG Zewen II beugen und verlor am Ende – laut SVI-Coach Sven Becker – verdient: „Wir konnten uns leider nicht richtig warmmachen und waren nicht in unseren gewohnten Abläufen. Das hat sich dann mehr oder weniger durch unser Spiel gezogen: Wir kamen nicht gut rein, während Zewen von der ersten Minute an da war. Trotzdem hielten wir gut dagegen und konnten eigene Chancen kreieren. In der Abwehr verteidigten wir vieles gut weg, doch im letzten Drittel fehlte uns irgendwie der Zug. Das sprachen wir in der Pause an. In der zweiten Halbzeit war dann aber zu spüren, dass der ein oder andere nicht bei 100 Prozent war. Nach dem 1:0 hatten wir zwei, drei gute Chancen, verpassten jedoch den Ausgleich. Zewen machte es gut und wir fanden nicht mehr rein. Am Ende müssen wir anerkennen, dass der Sieg so absolut in Ordnung geht.“
Trotz guter Chancen im ersten Durchgang schaffte es die Zewen-Reserve nicht, ihre Überlegenheit in Tore umzumünzen. Erst im zweiten Durchgang traf Marcel Krames nach einer Ecke zur Führung der Hausherren (62.). Irsch zeigte eine Reaktion, kam zu hochprozentigen Abschlussmöglichkeiten, verpasste jedoch den Ausgleich. Das sollte sich rächen, denn Zewens Trainer Lars Wagner (73.), Thomas Sturm (75.) und Co-Trainer Dennis Becker (82.) schraubten das Ergebnis binnen neun Minuten zum 4:0-Endstand in die Höhe.
Für die Zewener und Trainer Wagner war es das sechste ungeschlagene Spiel und der vierte Sieg in Serie: „Wir kamen gut rein, waren tonangebend und hatten mehr Spielanteile. In der ersten Halbzeit ließen wir aber zwei, drei Hundertprozentige liegen. Nach dem 1:0 wurde es ein paar Mal brenzlig. Da schliefen wir zwei, drei Mal in der Rückwärtsbewegung. Nach dem 2:0 und 3:0 war das Spiel gelaufen. Grundsätzlich bin ich mit unserer Leistung zufrieden. Hintenraus war es dann auch in dieser Höhe ein verdienter Sieg.“
Foto: Sandra Maes
