Den letzten Funken Hoffnung auf den Klassenverbleib erhielt sich die SG Zewen im Heimspiel gegen das bereits abgestiegene Schlusslicht aus dem Hochwald.
Nach dem 3:2-Erfolg bringen sich die Zewener mit aktuell 22 Punkten wieder in Schlagdistanz zu den Nichtabstiegsplätzen. Philipp Kartz traf mit einem sehenswerten direkt verwandelten Freistoß aus 20 Metern flach zur Zewener Führung (11.), ehe Mahmoud Hammoud nach Vorarbeit des agilen Yannick Andreas mit einem abgefälschten Schuss auf 2:0 stellte (25.). Geisfeld gab sich nicht auf und kam nach Steckpass von Christian Alt durch Lorenz Scherer zum Anschluss (47.). Die Vorentscheidung reifte, als sich Andreas mit dem 3:1 nach wochenlanger Ladehemmung selbst belohnte (57.). Nach starker Balleroberung von Simon Kolz machte es Scherer mit dem 3:2 noch mal spannend, doch Zewen sicherte sich den wichtigen Sieg mit einer disziplinierten Abwehrleistung. „Wir haben unsere Hausaufgaben erfüllt, doch so richtig haben wir uns nicht mit Ruhm bekleckert. Intensität und Konzentration im Angriff sind etwas abgeflacht“, zeigte sich Zewens Co-Trainer Daniel Maes erleichtert. Wie der Zewener Assistent von Stefan Castello betont, hatte „Geisfeld gleich zu Beginn der zweiten Halbzeit einen guten Impuls gesetzt. Die kamen zweimal zurück und haben sich ihre Hoffnungen erhalten. Wir haben uns mit dem 3:2 unnötig selbst in die Bredouille gebracht, obwohl wieder etwas mehr Ruhe mit dem 3:1 eingekehrt war. Da waren wir in den Zweikämpfen zu schläfrig, doch der Sieg geht am Ende aber schon in Ordnung.“ Für die Hochwälder scheiterte ein erneuter Versuch, den ersten Saisonsieg einzufahren. Trainer Björn Probst zog ein ernüchterndes Fazit: „Wir machen einfach zu viele Fehler. Das ist das Hauptproblem. Das zieht sich wie ein Rattenschwanz durch die ganze Saison. So kannst du keine Spiele in der Bezirksliga gewinnen.“
Foto: Sandra Maes
