In einem umkämpften Spiel ohne die ganz großen Torraumszenen erzielte Wiesbaums Spielertrainer Marco Michels in der 57. Minute mit einem direkt verwandelten Freistoß das goldene Tor des Tages.
Es war der Treffer zum jetzt gesicherten Ligaverbleib. „Es war tendenziell ein 0:0-Spiel. Bei uns hat man gemerkt, dass irgendwie die Luft raus ist, zumal wir schon mit einem dezimierten Kader nach Berndorf gefahren sind. Es haben Cleverness und Durchschlagskraft gefehlt“, zog Ruwertals Trainer Bastian Jung ein ernüchterndes Fazit. Schlimmer als die Niederlage wog die schwere Verletzung von Lukas Hofmann, der in der 40. Minute im Rasen hängengeblieben war und ein Gegenspieler unglücklich auf dessen Fuß gefallen war. Hofmann wurde mit Verdacht auf Bruch des Sprunggelenks ins Krankenhaus gebracht. Wiesbaums Siegtorschütze Marco Michels, mit Alexander Volk auf der sportlichen Kommandobrücke stehend, kommentierte, dass „es in der ersten Halbzeit ein zweikampfbetontes und chancenarmes Spiel“ gewesen sei. „In der zweiten Halbzeit haben wir uns mehr Chancen herausgespielt, müssen nach der Führung zwingend das zweite und dritte Tor nachlegen und den Deckel draufmachen. Wir haben aber auch nichts zugelassen, weil Ruwertal nicht zwingend war. Die 250 Zuschauer in Berndorf bei uns auf dem Sportfest waren vom Ergebnis und der Art und Weise, wie wir gespielt haben, begeistert. Wir haben alles wegverteidigt und diszipliniert gegen den Ball gearbeitet. Jetzt sind wir natürlich sehr froh, dass wir den Klassenerhalt eintüten konnten.“ Mit aktuell 34 Punkten kann den Vulkaneifelern nichts mehr passieren.
Foto: Sandra Maes
