Wenn die längst gesicherte und vor der Winterpause noch in der Spitzengruppe angesiedelte SG Serrig/Saarburg in Mandern gastiert, ist Abstiegskampf in Reinkultur für die Hausherren angesagt.

Gegen die zuletzt schwächelnden Serriger wollen die Hochwälder unbedingt dreifach punkten, um die Rote Laterne wieder abzugeben und ihre Nichtabstiegs-Chancen zu wahren. Viel Zeit bleibt dem Schlusslicht nicht. Trainer Robin Witzel appelliert an seine Spieler: „Am Sonntag gilt es noch mal, eine ganz andere Einstellung an den Tag zu legen, die spielerische Klasse von Serrig durch Kampf und viel Laufbereitschaft zu unterbinden und die eigenen Chancen direkt zu nutzen. Am Wochenende sind wir noch mal aufgrund der Ergebnisse der direkten Konkurrenz mit einem blauen Auge davongekommen, aber das hilft alles nichts, wenn wir nicht selbst wieder anfangen zu punkten. Neun Spiele in Serie zu verlieren, ist schon Wahnsinn, spiegelt aber die Situation seit der Rückrunde komplett wider. Wir müssen mit aller Macht versuchen, die zehnte Niederlage zu verhindern und die drei Punkte in Mandern zu behalten, ansonsten könnte es schon sehr düster für uns aussehen“, weiß der Niederkeller Coach um die Bedeutung der Partie. Wie Witzel nachschiebt, „heißt es jetzt, noch mal alle Kräfte zu bündeln und die letzten Hoffnungen auf einen möglichen Klassenverbleib am Sonntag gegen Serrig aufleben zu lassen. Das Hinspiel hatten wir damals in Serrig gewonnen, allerdings auch bedingt durch einen frühen Platzverweis“. Jannik Klas verweilt noch beruflich in den USA, Noah Sutter fällt weiterhin wegen eines Muskelfaserrisses aus. Jannik Steuer wird nach Problemen mit der Wadenmuskulatur hoffentlich noch mal dazustoßen. Nach zwei Niederlagen in Folge und vier aus den vergangenen fünf Partien steht die Saar-SG zwar noch auf Rang drei, doch mit den Leistungen ist man zuletzt gar nicht mehr zufrieden gewesen. „Wir hatten gegen Schweich keine Einstellung, keine Körpersprache und kein Zweikampfverhalten. Auch ein Aufbäumen nach der Halbzeit war nicht festzustellen“, äußerte Co-Spielrtrainer Johannes Carl unmittelbare Kritik. „Es gilt, definitiv eine Schippe draufzulegen. In der Trainingswoche müssen wir einiges ansprechen und dürfen die letzten Wochen nicht einfach so austrudeln lassen“, beschwört Carl den Kampfgeist. Raphael Bernard (Bänderverletzung am Fuß) und Simon Ollinger (Fersenprobleme) sind außen vor.

Mandern, Sonntag, 3.5., 14.30h