In Trier-Zewen steht am Sonntag das Aufeinandertreffen zweier Mannschaften an, die sich zuletzt in Bestform präsentierten. Und da beide Teams nur zwei Punkte trennt, sollte es beiden im direkten Duell nicht an Motivation mangeln.

Einst noch im Abstiegssog gefangen, ging es für die SG Zewen II vor und nach der Winterpause stetig nach oben. Mittlerweile ist die Elf auf den siebten Platz geklettert und schielt dort nun sogar auf Rang sechs. Die Bilanz der letzten 13 Spiele liest sich eindrucksvoll: acht Siege, drei Remis und zwei Niederlagen – letztere gegen Wincheringen und den TuS Euren (am Grünen Tisch). Aktuell stehen die Zewener bei drei Siegen in Folge und wollen diese Serie nun gegen den SV Trier-Irsch ausbauen.

Der SV Trier-Irsch II liegt auf Rang zehn nur zwei Punkte hinter dem kommenden Gegner und hat eine schwierigere Phase hinter sich. So verloren die Irscher ihre ersten fünf Spiele in 2026, ehe beim SV Konz (2:3) der Befreiungsschlag glückte. Dies war kein Ausrutscher, denn nur eine Woche später legte die SVI-Reserve gegen die SG Wincheringen ein 4:0 nach und stürzte damit den Tabellenführer. Die Brust könnte vor dem Duell gegen die Zewener daher kaum breiter sein. Irschs Trainer Sven Becker weiß jedoch, dass man beim Gastspiel nicht einen Prozent weniger Leistung bringen darf: „Das Hinspiel war hektisch, da ging es hin und her. Zewen ist eine Mannschaft, die über einen körperbetonten Fußball ins Spiel findet und sich wie wir in jeden Ball reinwirft. Wir müssen weiter unseren Fußball spielen und alles abrufen. Gegen Udelfangen mussten wir viel Lehrgeld bezahlen und sahen, was passiert, wenn wir das nicht tun. In dieser Liga kann jeder jeden schlagen und gegen Zewen wird es wieder ein Spiel auf Messers Schneide. Ich erwarte ein spannendes Duell auf Augenhöhe.“

Zewens Trainer Lars Wagner will die Siegesserie fortsetzen, erwartet aber wie Becker ein Spiel auf Augenhöhe: „Irsch hat eine sehr junge Truppe, die es uns schon im Hinspiel nicht einfach gemacht hat. Da waren wir aber nicht in der Phase, in der wir jetzt sind. Irsch hat zwei Siege im Rücken, von daher wird es ein offener Schlagabtausch. Ein paar Jungs, die im letzten Spiel fehlten, sind zurück. Unser voller Fokus liegt jetzt darauf, die Serie fortzuführen und dann im weiteren Saisonverlauf hoffentlich noch auf Platz sechs vorzurücken. Das wäre wirklich gut.“

Einen offenen Schlagabtausch gab es bereits im Hinspiel, als sich die Zweitvertretungen in einem Sechs-Tore-Spiel mit 3:3 trennten.

Trier-Zewen, So., 03.05., 13.00h

Foto: Sandra Maes