Abstiegskampf pur bekommen die Zuschauer in Zewen geboten. Für die gastgebende SG ist es ein Alles-oder-Nichts-Spiel gegen das abgeschlagene Schlusslicht aus dem Hochwald, das bereits abgestiegen ist.
So ergeben sich zwangsläufig unterschiedliche Zielsetzungen für diese Partie. Während die Geisfelder ohne Druck aufspielen können, ist ein Sieg für Zewen Pflicht, wenn es seine Minimalchancen auf den Klassenverbleib wahren möchte. Co-Trainer Daniel Maes weiß, was die Stunde geschlagen hat. „Gegen Geisfeld zu Hause müssen wir definitiv ein anderes Gesicht gezeigt. Das Hinspiel mit 3:3-Endstand hat uns in letzter Sekunde die drei Punkte gekostet. Sowas sollte uns nicht nochmal passieren, denn nach 30 Minuten hatten wir 2:0 geführt, haben dann zweimal geschlafen, als Geisfeld zum Ausgleich kam. Bis weit in die Nachspielzeit haben wir 3:2 geführt, wir waren durch die Rote Karte eines Geisfelders noch ein Mann mehr. Umso bitterer ist es, wenn du dann noch zwei Punkte verlierst.“ Ein Selbstläufer wird es für den 35-Jährigen bei weitem nicht. „Denn auch Geisfeld möchte endlich seinen ersten Dreier in der Liga holen. Die Hütte muss brennen.“ Mahmoud Hammoud wird wieder in den Kader zurückkommen. Simon Blasius, der lange pausieren musste aufgrund eines Bruchs des Mittelfußknochens, wird wieder in den Kader rücken. „Simon ist ein sehr wichtiger Spieler bei uns. Emotion, Einsatz und Leidenschaft stehen bei ihm an oberster Stelle“, sagt Maes. Kämpferisch gibt sich indes Geisfelds Trainer Björn Probst, der trotz des fehlendes Sieges in der recht dürftigen Punktestatistik heiß darauf ist, den ersten Saisonsieg zu landen. „Bei Zewen sieht es auch nicht wirklich gut aus. Die müssen alles riskieren, um einen Dreier zu holen, um noch eine Möglichkeit zu haben, sich irgendwie zu retten. Doch wir wollen auch alles reinschmeißen, um endlich den ersten Sieg zu feiern. Wir schauen, was passiert in Zewen. Bis auf die Langzeitverletzten Fabian Weber, Moritz Michels und André Lochen sollten alle dabei sein.“
TR-Zewen, Sonntag, 3.5., 15.30h
Foto: Sandra Maes
