In einer Partie der krassen Gegensätze ließ der Ligaprimus aus dem Trierer Höhenstadtteil im Hochwald nichts abrennen, brauchte aber eine reichliche halbe Stunde, um seine spielerische Überlegenheit auch in Tore umzusetzen.




Standesgemäß und in Summe auch in der Höhe verdient fiel so der 7:0-Auswärtssieg des unangefochtenen Spitzenreiters aus Tarforst auf der Rascheider Heide aus. Der designierte Absteiger aus dem Hochwald hielt über eine halbe Stunde dem Tarforster Angriffsdruck stand und zeigte eine kämpferisch ordentliche Leistung. Der direkt verwandelte Freistoß von Florian Weirich war eine Art Dosenöffner zum 0:1 (33.). Noch vor der Pause erhöhten Elias Heitkötter (42.) und Weirich mit seinem zweiten Tor (45.+1) auf 3:0. Kurz nach Wiederbeginn entschied der FSV die Partie nach weiteren Treffern von Fabian Wey (53.) und Heitkötter (60.) endgültig. Die Treffer zum 6:0 (71.) und 7:0 (74.) steuerten Benedikt Decker und Luis Böhme bei. „Wir sind unserer Favoritenrolle gerecht geworden nach einer doch etwas stockenden Anfangsphase. Geisfeld hat das über weite Strecken auch gut gemacht und sehr engagiert gespielt. Nach der Halbzeit waren wir weiter dominant und haben teilweise sehr schön herausgespielte Tore erzielt. Luca Merling hat uns zweimal die Null gerettet“, lobte FSV-Trainer Patrick Zöllner explizit seinen Schlussmann. Geisfelds Trainer Björn Probst meinte, dass „Tarforst wie erwartet spielbestimmend war. Sie stehen nicht umsonst auf Platz eins und kurz vorm Wiederaufstieg in die Rheinlandliga. Nichtsdestotrotz hatten auch wir Chancen, müssen eigentlich auch zwei, drei Tore schießen. Dann sieht es vielleicht auch ein bisschen freundlicher aus. Doch wir machen sie wieder nicht. Durch drei Fehler, bei den auch wieder Slapstick dabei waren, kommen wir innerhalb kurzer Zeit vor der Halbzeit ins Hintertreffen. Doch wir müssen einen Haken drunter machen und fertig.“

Foto: Sandra Maes