Mit einem 6:0-Sieg vor eigener Kulisse unterstrich der SV Trier-Irsch seine Ambitionen an der Tabellenspitze eindrucksvoll.

Trainer Sebastian Szimayer zog folgendes Fazit: „Am Anfang waren wir gar nicht so souverän unterwegs, haben die erste halbe Stunde sogar extrem schlecht gespielt. Da hatten wir zudem Glück, dass der Schiedsrichter einen Elfmeter für Schweich wegen eines Handspiels nicht gab. Ab der 30. Minute haben wir angefangen, druckvoll zu spielen und Moral bewiesen. In der Phase bis zur Halbzeit waren wir brutal effizient, haben binnen einer Viertelstunde vier Tore gemacht und die Fehler, die Schweich gemacht hat, konsequent ausgenutzt. Wir haben hoch gepresst und Schweich zu Fehlern gezwungen.“ Wie der 35-Jährige betont, haben seine drei A-Jugend-Spieler komplett überzeugt. „Luca, Leon Klupsch und Daniel Goldbeck haben Akzente gesetzt. Ich bin extrem stolz auf die Jungs, die immer besser integriert in unser System sind. Alle Drei waren heute an vier der sechs Tore beteiligt.“ Luca Klupsch eröffnete mit einem Kopfballtreffer nach Flanke von Thomas Wagner den Torreigen (31.). Noah Gretschel war es dann, der nach einem Pfostenschuss von Leon Klupsch den Abpraller zum 2:0 ins Netz schob. Dem 3:0 von Benjamin Thorbeck ging ein hoher Ballgewinn von Leon Klupsch voraus. Beim 4:0 in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit profitierte Luca Sasso-Sant von einem Tiefenpass von Felix Scheuer, bevor der frühere Regionalliga-Spieler von Eintracht Trier allein auf den Schweicher Torwart zulief und cool blieb. Paul Thommes wurde zum Assistenten für das 5:0, das erneut Sasso-Sant erzielte (61.). Goldbeck sorgte für den Schlusspunkt nach Pass von Luca Klupsch (77.). Mosella-Trainer Patrick Quary sprach von einem gebrauchten Nachmittag. Zwar hatte Noah Quare mit einem Kopfball an die Latte unmittelbar nach Wiederbeginn die Chance zum 1:4, doch in jener Phase waren die Messen längst gelesen. „Wir sind eigentlich ganz gut reingekommen, hatten ein, zwei Torchancen, bekamen nach einer Unachtsamkeit das 0:1, als wir nicht richtig durchgeschoben haben. Beim 0:2 haben wir die Räume zu groß werden lassen. Jedes Mal waren wir einen Schritt zu spät. Die individuellen Fehler ziehen sich schon durch die ganze Saison.“