Sie haben’s erneut getan: Zum dritten Mal in Folge verließ Spitzenreiter TuS Trier-Euren mit einem 1:0-Erfolg das Spielfeld. Eine Konstanz, der sich dieses Mal der SV Trier-Irsch II beugen musste.
Auf der Irscher Sandkaul zeigte der SV Trier-Irsch II nach der Niederlage gegen Kellerkind Udelfangen ein anderes Gesicht. Dennoch waren es die Gäste aus dem Trierer Westen, die den ersten Wirkungstreffer setzten: Nach einer Ecke stand Marcel Mayer frei und schloss zur Führung des Spitzenreiters ab (22.). Irsch hielt im Anschluss weiter dagegen und bot Euren vor allem in Hälfte zwei einen offenen Kampf. Zwar erwischte der TuS mit zwei Lattentreffern den besseren Start, doch mit laufender Spielzeit gewannen die Hausherren immer mehr Spielanteile. Ein Treffer sollte der Irsch-Reserve gegen kompakt stehende Eurener allerdings nicht gelingen, sodass es letztlich bei der 0:1-Niederlage bleiben sollte.
Für Irschs Trainer Sven Becker überwog trotzdem das Positive: „Es war ein ausgeglichenes Spiel und im Vergleich zu unserem Spiel gegen Udelfangen eine deutliche Leistungssteigerung. Es gab Chancen auf beiden Seiten, aber Euren hat Spieler in seinen Reihen, die solche Spiele entscheiden können. Es war eine Art Unentschieden-Spiel, doch auch die Niederlage werden wir annehmen. Wir müssen die Köpfe nicht hängen lassen, denn wir haben ein gutes Spiel gemacht.“
Auf der Gegenseite freute sich Eurens Trainer Daniel Ries über den nächsten Dreier, sprach aber gleichzeitig die Mängel an: „Es war ein gutes und intensives B-Klassen-Spiel. Wir sind es wegen unserer schwachen Chancenverwertung selbst Schuld, dass das Spiel bis zum Schluss offen war. Schießen wir vorher unsere Tore, wird es nicht mehr spannend. So drängte Irsch in den letzten 20 Minuten auf den Ausgleich und wäre es dann unentschieden ausgegangen, hätten wir uns nicht beschweren dürfen.“
Foto: Archiv/Sandra Maes
