Beide Mannschaften stehen vor einem weiteren Spitzenspiel. Doch richtig brisant ist die Partie des Rangfünften gegen den unangefochtenen Spitzenreiter aus dem Trierer Höhenstadtteil nicht. Zu weit sind beide Teams voneinander getrennt (21 Punkte).

Tarforst steht nach vier Punkten aus der Englischen Woche fast schon als Aufsteiger in die Rheinlandliga fest. Bei den Tawernern schwanden letzten Hoffnungen auf Platz zwei nach einer 0:1-Niederlage beim FSV Salmrohr. Beide Mannschaften teilen eine weitere Gemeinsamkeit: denn beide haben eine Englische Woche zu bestreiten. Der SVT gastiert am Mittwoch beim Schlusslicht in Geisfeld, der FSV reist zum Konkurrenten FSV Salmrohr. „Gegen Tarforst wollen wir zeigen, dass auch ein souveräner Tabellenführer nicht unschlagbar ist. Uns so teuer wie möglich zu verkaufen und zu zeigen, dass wir auch absolute Spitzenmannschaften besiegen können, ist unser primäres Ziel. Da es für uns um nicht mehr allzu viel geht, wollen wir jetzt Leuten aus der zweiten Reihe die Möglichkeit geben, Spielzeit zu generieren“, geht Tawerns Coach Benny Leis die Aufgabe mit Engagement und Leidenschaft an. Tristan Reger ist nach Urlaub wieder ein Kandidat für die Startelf. Der FSV Tarforst wankte zwar kurz, fiel aber nicht. Beim 1:1-Unentschieden vergangenen Mittwoch im Nachholspiel beim SV Sirzenich in Udelfangen kämpfte sich die Zöllner-Elf nach frühem Rückstand noch zu einem 1:1-Remis. Es war ein richtig gutklassiges Bezirksligaspiel mit tollen Spielzügen und rassigen Strafraumszenen. Die Sirzenicher sind jetzt auch die einzige Mannschaft, gegen die der FSV Punkte abgeben musste. Denn schon das Hinspiel fand beim 2:2 keinen Sieger. Dass die Höhenstädter weiterhin ungeschlagen bleiben wollen, ist in deren DNA begründet. Nach 22 Spieltagen stehen 20 Siege zu Buche. „Wir mussten zunächst regenerieren, denn beim 4:1 gegen Lüxem haben mir elf Spieler gefehlt“, blickte Trainer Patrick Zöllner noch einmal zurück. „Wir möchten wieder eine gute Mischung aus Abwehr und offensiver Durchschlagskraft finden, uns schnell durchs Mittelfeld kombinieren und uns Torchancen erarbeiten. Tawern ist seit Jahren eine defensivstarke, aber auch technisch gute Mannschaft, die nach vorn sehr viel Qualität mitbringt. Wir möchten ungeschlagen bleiben und wenn möglich, in Tawern auch gewinnen.“ Während Phil Scheuring aus dem Urlaub zurück ist, genießen Leo Reh und Aaron Baltes noch die Sonnenstrahlen.

Tawern, Samstag, 11.4., 18.00h