Ein direkter Konkurrent im Abstiegskampf ist der SV Niederemmel II zwar nicht, dennoch hofft die SG Haag II nach dem 2:2-Hinspiel auf Zählbares. Und Punkte sind bei noch sieben ausstehenden Partien dringend nötig.
Bei sechs Punkten Rückstand aufs rettende Ufer, aber nur noch sieben ausstehenden Spielen bekommt die SG Haag II nicht mehr viele Gelegenheiten, die Tabelle ins rechte Licht zu rücken. Die gute Nachricht: Mit dem SV Niederemmel II wartet ein Team, gegen das die SGH im Hinspiel einen Punkt verbuchen konnte (2:2). Ob eine solche Ausbeute im Rückspiel möglich ist, wird sich zeigen. Schließlich verlängerte sich die Haager Verletztenliste im Winter weiter.
Ungebrochen bleibt hingegen der Kampfgeist der Zweitvertretung, den Trainer Timo Marx auch in dieser Woche von seinem Team erwartet: „Man muss einfach sagen, dass wir mit unseren sechs, sieben Ausfällen und Langzeitverletzten aktuell nicht die Qualität haben, um nichts mit dem Abstieg zu tun zu haben. Aber – und es gibt ein großes Aber: Wir werden bis zur letzten Minute in dieser Saison weiterhin alles geben und weiter an den Klassenverbleib glauben, solange er rechnerisch möglich ist. Auch gegen Niederemmel fangen wir bei Null an. Können wir an unsere gute Leistung gegen Züsch anknüpfen, sind Punkte möglich. Und wenn es am Ende einer wird, werden wir damit auch zufrieden sein.“
Beim SV Niederemmel II ist der Klassenerhalt praktisch in trockenen Tüchern. Der Grund: Obwohl der Aufsteiger den zehnten Tabellenplatz belegt, liegt man elf Punkte vor dem ersten Abstiegsrang und 14 Zähler vor dem kommenden Gegner. Druck gibt es beim SV also keinen, wenngleich man nach dem Remis gegen Pölich nun auf den ersten Dreier des Jahres schielen dürfte.
Piesport, So., 29.03., 15.00h
