Im zweiten Aufeinandertreffen mit dem SV Farschweiler in dieser Saison hofft die SG Geisfeld II auf Punkte für den Klassenverbleib. Ein Punktverlust steht allerdings nicht auf dem Plan der Hausherren, die mit einem Sieg einen weiteren Platz nach oben rutschen könnten.

Zwar fanden in der ersten Halbzeit nicht alle Abschlussversuche ihr Ziel, dennoch sicherte sich der SV Farschweiler bei Schlusslicht Haag II einen 7:2-Erfolg. Dank des Dreiers kletterte der SVF auf den sechsten Tabellenplatz und könnte in den nächsten Wochen weitere Ränge gutmachen – vorausgesetzt, weitere Dreier finden den Weg aufs Punktekonto. Für Farschweilers Spielertrainer Lukas Jonas, der nach der Saison den Verein verlässt und die SG Geisfeld auf sowie neben dem Platz verstärken wird, dürfte ohnehin nur der maximale Erfolg zählen. Insbesondere an diesem Sonntag, wenn vor heimischer Kulisse das Derby gegen die Geisfelder Reserve ansteht. 

Der Aufsteiger konnte in den letzten beiden Wochen keine Punkte verbuchen, zeigte gegen Ruwertal II (3:2) und Züsch (1:3) jedoch gute Leistungen. Auftritte, die Geisfelds Trainer Michael Dziubany Hoffnung geben, dass es doch noch mit dem Klassenerhalt klappt: „Vorne ist Farschweiler enorm stark, hinten aber anfällig. Es ist ein Derby und da müssen wir gut stehen und den Kampf annehmen. Ich erwarte ein Spiel auf Messers Schneide. Auswärts sind solche Spiele eigentlich Bonusspiele für uns, aber nach den guten letzten Auftritten rechnen wir uns etwas aus.“

Der Rückstand der Geisfeld-Reserve auf das rettende Ufer beträgt weiterhin drei Punkte, wenngleich Konkurrent Kenn II ein Spiel weniger absolvierte. Ein Derbysieg käme für die Spielgemeinschaft daher einem Befreiungsschlag gleich. Im Hinspiel unterlag man Farschweiler allerdings mit 2:4 und im zweiten Aufeinandertreffen der Saison denkt SVF-Coach Jonas nicht daran, Punkte abzugeben: „Wir haben Geisfelds letzte Ergebnisse gesehen. Sie haben sich längst nicht aufgegeben und wollen die Klasse weiterhin halten. Geisfeld wird wie Haag kämpfen, tief stehen und die Zweikämpfe suchen. Wir sind aber der Favorit und müssen auf unserem Platz konzentriert und konsequent auftreten. Wenn wir unsere Leistung abrufen können, sollten wir gewinnen.“

Farschweiler, So., 29.03., 14.30h