Es wurde der erwartet souveräne Sieg des Spitzenreiters aus dem Trierer Höhenstadtteil. Der fiel so klar und deutlich aus, wie es einige Experten im Vorfeld bereits vermutet hatten.
Die erneute Machtdemonstration des FSV mussten die Saartaler fast widerstandslos über sich ergehen lassen in einer Art, bei den einem die Gäste aus Schoden, Irsch, Ockfen und Trassem schon fast ein bisschen leid taten. Der unangefochtene Tabellenführer erteilte den defensiv erneut desolat agierenden Saartalern so eine Lehrstunde in Sachen Effektivität und erfolgreichen Tempofußball. Tarforst sorgte binnen einer Minute durch Treffer von Caspar Suder (2.) und Felix Stüber (3.) für einen Blitzstart. Die Gäste kamen anschließend durch Dominik Lorth und Elias Rüttjes nach Kontern zu guten Möglichkeiten, doch FSV-Torwart Felix Kloy parierte. Ein weiterer Doppelschlag des späteren Dreifachtorschützen Stüber (31.) sowie Fabian Wey (35.) bedeutete schließlich den frühzeitigen Knockout für die überforderten Gäste. Stüber traf nach schöner Flanke von Florian Weirich mit dem Kopf, Wey per Abstauber. Nach feiner Vorarbeit von Benjamin Arnold schraubte Benedikt Decker das Ergebnis vor der Pause auf 5:0 hoch (44.). Nach Ecke Decker hämmerte Weirich die Kugel an die Querlatte (48.). Den Schlusspunkt unter eine reife Leistung legten schließlich Nicola Rigoni, der das halbe Dutzend vollmachte (78.) sowie der überragende Stüber, der nach einer Ecke von Phil Scheuring mit seinem zweiten Kopfballtor den 7:0-Endstand besorgte (90.). „Wir sind denkbar schlecht ins Spiel gestartet, lagen nach drei Minuten 0:2 zurück. Anfangs waren wir gar nicht bei der Sache, doch Tarforst war auch eine Klasse besser, zumal wir drei, vier Konterchancen nicht sauber ausgespielt haben. In der zweiten Halbzeit haben wir uns ein bisschen gesteigert, doch die Niederlage ist in der Höhe auch verdient“, kommentierte ein enttäuschter Saartal-Kapitän Fabian Müller. FSV-Coach Patrick Zöllner befand, dass „wir früh die Kontrolle übernommen haben und den Vorsprung zur Halbzeit auf 5:0 komfortabel ausbauen konnten. Wir waren dominant von der ersten bis zur letzten Minute. Am Ende steht ein souveräner 7:0-Erfolg, der aufgrund der Spielanteile und der frühen Tore auch in der Höhe verdient war.“ Während die Tarforster also weiterhin einsam ihre Kreise an der Tabellenspitze ziehen, müssen die defensivschwachen Saartaler aufpassen, nicht noch ins (ab)geschlagene Mittelfeld abzurutschen.
Foto: Sandra Maes
