Für den FSV Salmrohr steht mit der Heimpartie gegen den Tabellennachbarn aus Sirzenich der nächste echte Härtetest an.

Die Hürde in Schoden zuletzt übersprang der Sturm-Express aus dem Salmtal mühelos und siegte mit 7:0. Um die Option auf Platz zwei zu wahren, benötigen die Salmrohrer einen weiteren Sieg. Coach Rudi Thömmes, der die Mannschaft insbesondere nach der Winterpause stabilisiert hat, weiß um eine schwierige Aufgabe. „Sirzenich ist neben ihren Qualitäten, die sie nach vorn haben, auch eine sehr defensivstarke Mannschaft. Das wird eine Riesenhausnummer und ein richtiges Spitzenspiel, auf das wir uns sehr freuen“, erwartet der 56-Jährige einen sehr guten Gegner. „Wir hoffen unter der Woche auf eine gute Trainingsbeteiligung und eine entsprechende Intensität. Wenn wir die richtige Einstellung an den Tag legen, können wir das Spitzenspiel gewinnen. Wir schauen weiterhin von Spiel zu Spiel“, möchte sich Thömmes nicht allzu weit aus dem Fenster lehnen, was seine Ambitionen für Platz zwei angeht. Die zuletzt fehlenden Florian Gelbe, Luca Meyer und Louis Thul kommen noch mal dazu. Der lange verletzte Kai Bernard soll über Einsätze in der zweiten Mannschaft Spielpraxis sammeln und Sicherheit gewinnen und sukzessive wieder in den Erste-Mannschaft-Kader dazustoßen. „Wir wissen um deren Offensivstärken und müssen entsprechend bereit sein, zu leiden. Dennoch möchten wir voller Demut und Courage agieren und mit viel Selbstbewusstsein dahinfahren. Es wir ein mega schweres Spiel, das in alle Richtungen offen ist“, sieht Sirzenichs Trainer Till Schweitzer seine Mannschaft nicht chancenlos. Schweitzer weiß auch um die positive Statistik gegen den FSV Salmrohr. „Im April 2025 erreichten wir in Salmrohr ein 2:2, das Hinspiel bei uns haben wir 3:1 gewonnen.“ Robin Esser fällt nach einer Schulterverletzung, die er sich im Spiel gegen den SV Mehring (5:0) zugezogen hatte, definitiv aus. Aus einer Gelbrot-Sperre kommt indes Yannic Theile.

Salmrohr, Sonntag, 22.3., 14.30h

Foto: Sandra Maes