Nachdem die Restrunden-Premiere gegen die Matthias-Reserve nicht nach Plan verlief, durfte sich der SV Trier-Olewig gegen den SV Tawern II über den ersten Pflichtspiel-Dreier des Jahres freuen.

„Es war ein knappes Spiel, in dem Olewig mehr Torchancen hatte. Wir gingen nach einem Eckball in Führung und bis dahin ging unser Plan auf. Nach der Pause landete dann direkt ein abgefälschter Schuss im Tor und am Ende führte ein umstrittener Elfmeter zum 2:1. Insgesamt war es kein gutes Spiel, weil beide Mannschaften den Hartplatz nicht richtig annahmen. Die Niederlage ist wegen der umstrittenen Szene ärgerlich, doch in der zweiten Halbzeit kam wenig von uns. Das lag auch daran, dass unsere Vorbereitung nicht so war wie erhofft. Nichtsdestotrotz nahm unsere Mannschaft den Kampf an, auch wenn es am Ende nicht zu Punkten reichte“, fasste Tawerns Trainer Torsten Konter die Partie zusammen.

Zunächst sah es auf dem Kürenzer Hartplatz gut für die Gäste aus. Die Elf von Markus Müller und Torsten Konter ging nach einer Ecke, die Jonas Müller einnickte, in Führung (41.). Nach dem Pausenanpfiff glich Robin Weirich, dessen Abschluss abgefälscht wurde, zum 1:1 aus (47.). Olewig erarbeitete sich die Feldüberlegenheit, wartete aber vergeblich auf den Führungstreffer. Erst ein von Ivan Polishchuk verwandelter Strafstoß löste den Bann (74.). In den Schlussminuten sollte der SV Tawern II nicht mehr zurückschlagen.

Entsprechend durfte sich Trainer Denys Surma – nach der Niederlage im Nachholspiel gegen Matthias II – über den ersten Sieg der Restrunde freuen: „Ich bin froh, dass wir endlich wieder drei Punkte einfahren konnten. Das 2:1 ist aber bescheiden, denn wir haben noch mehr Chancen vergeben als letzte Woche. Am Ende war es dann ein glückliches 2:1.“

Foto: Sandra Maes