Über mangelnde Abschlussmöglichkeiten konnte sich der SV Wasserliesch/Oberbillig in Hälfte eins nicht beschweren. Vielmehr wurde den Hausherren die schwache Chancenverwertung und ein in Hälfte zwei stärker werdender Gegner zum Verhängnis.

„Wir hätten in der ersten Halbzeit 4:0 führen können und dann immer noch nicht alle Chancen, die wir hatten, genutzt. Wir spielten eine überragende erste Hälfte, aber vor dem Tor waren wir wirklich erbärmlich. Die Niederlage ist deshalb maximal ärgerlich. Könen war in der zweiten Halbzeit ein wenig besser als in der ersten, aber das Spiel verloren wir ganz klar in der ersten Hälfte“, ärgerte sich Wasserlieschs Trainer Carlo Lambert über den Chancenwucher seiner Elf. 

Nach einer torlosen ersten Hälfte straffte sich der FC Könen im zweiten Durchgang. Nach einem Fehler im Aufbauspiel der Hausherren schalteten die Gäste um und schlossen den Spielzug durch Felix Hauer zur Führung ab (55.). In der 77. Minute legte Fatlum Pireci das 0:2 nach. Zwar löste Niklas Lübbers in der 87. Minute den Wasserliescher Knoten, doch zu einem Punktgewinn sollte es nicht mehr reichen. 

Ein Könen-Sieg, nach dem es in der ersten Hälfte auch für Spielertrainer Marcel Herrig nicht aussah: „In der ersten Halbzeit konnten wir von Glück sprechen, dass wir nicht 3:0 oder 4:0 hinten lagen. Da fanden wir gar nicht ins Spiel, machten viele, viele taktische Fehler. Entsprechend hat es in der Halbzeitpause mal kurz gerappelt, damit jeder noch mal Gas gibt. In der zweiten Halbzeit machten wir es dann besser und kamen gut rein, hatten schöne Spielzüge. Nach dem Anschlusstreffer konnten wir den Sieg dann über die Zeit bringen.“

Durch den Sieg baute der FC Könen das Polster zum ehemaligen Tabellennachbarn auf vier Punkte aus. Der SV Wasserliesch/Oberbillig rutschte auf den siebten Platz zurück.

Foto: Archiv/Sandra Maes