Dass Ergebnisse nicht immer das Spielgeschehen widerspiegeln, zeigte die Partie des SV Farschweiler gegen die SG Pölich. Der Grund: Während die einen Hundertprozentige vergaben, glänzten die anderen durch Effizienz.

Der SV Farschweiler fand auf eigenem Rasen gut ins Spiel und tauchte immer wieder gefährlich vor dem Pölicher Tor auf. Die Tore fielen jedoch auf der Gegenseite: Niklas Kollmann sorgte für das 0:1 (20.), Nils Engemann für das 0:2 (27.). Zwar liefen die Hausherren im Anschluss weiter an, doch der Knoten sollte in der Restspielzeit der ersten Halbzeit nicht platzen. Im zweiten Durchgang stabilisierten sich die Gäste, erhöhten durch Engemann auf 0:3 (64.) und legten in der 83. Minute sogar noch das 0:4 in Person von Alexander Dixius nach. 

Für den SVF und Spielertrainer Lukas Jonas stand so am Ende zwar eine gute Leistung, aber auch eine Niederlage: „Wir spielten gut und kamen mit langen Bällen immer wieder hinter die Abwehr der Pölicher. Diese Situationen spielten wir aber nicht gut aus, trafen zweimal nur die Latte und bekamen den Ball zwei andere Male vom Fünfer nicht rein. Pölich nutzte seine Chancen eiskalt, wir hingegen betrieben viel Aufwand für wenig Ertrag. Am Ende hat die Effizienz Pölichs das Spiel entschieden. Auch wenn sich das 0:4 hart anhört, bin ich mit unserer Leistung insgesamt zufrieden.“

Auf der Gegenseite feierten Sandro Kreten und Patrick Kastner einen gelungenen Einstand auf der Pölicher Trainerbank. Für Kreten war dabei auch das Spielglück entscheidend: „Ich bin sehr glücklich darüber, dass wir mit einem Sieg starten konnten. Gerade weil Farschweiler in der ersten Halbzeit ein paar Hundertprozentige hatte und zwei, drei Tore hätte schießen können. Wir nahmen dann aber Anpassungen vor und hatten sie in der zweiten Hälfte gut im Griff. Wie gesagt war es in der ersten Halbzeit aber ausgeglichen und hätte sicher in eine andere Richtung gehen können. Mit dem Einsatz bin ich zufrieden. Da kann ich der Mannschaft nur ein Lob aussprechen.“