Drei Punkte trennen die Tabellennachbarn Farschweiler und Pölich voneinander. Und auch das Hinspiel, welches 3:3 endete, spricht für ein zweites Aufeinandertreffen, bei dem sich beide Teams auf Augenhöhe begegnen.
Nachdem der SV Farschweiler über weite Strecken eine starke Saison spielte, ging der Elf von Lukas Jonas vor der Winterpause die Luft aus. So verbuchte der SV in den letzten sechs Spielen nur vier Punkte und rutschte mehrere Plätze nach unten. Anders erging es der SG Pölich, welche gegen Jahresende solide Leistungen zeigte und sich zum direkten Tabellennachbar des SVF mauserte.
Dennoch hatte die Pölicher Saison mit Auf und Abs Konsequenzen: Trainer Alex Becker und die Spielgemeinschaft trennten sich „in beiderseitigem Einverständnis“. Die entstandene Lücke füllen nun interimsweise Patrick Kastner, Coach der zweiten Mannschaft, und Spieler Sandro Kreten. Laut Kreten will das Duo bis zum Saisonende das „Bestmögliche herausholen“: „Wir haben einen knappen Kader, was die Sache nicht leichter macht – auch was die Kondition betrifft. Unser Ziel ist es, das Beste aus dem Rest der Saison zu machen und die jungen Spieler bestmöglich einzubauen. Es ist also eine Art Vorbereitung auf die nächste Saison. Der Verein muss entscheiden, wie nächste Saison weiter verfahren werden soll. Patrick Kastner und ich haben interimsweise übernommen. Wir haben einige junge Leute, aber ohne unsere Älteren geht es nicht. Ich würde sagen, wir sind durchwachsen vorbereitet, doch ich glaube daran, dass wir das Bestmögliche rausholen können.“
Gleiches dürfte für den SV Farschweiler gelten. Schließlich können beide Mannschaften im breiten Mittelfeld der B-10 noch mehrere Plätze gutmachen – dafür werden idealerweise Siege benötigt. Ein Sieger fand sich im Hinspiel allerdings nicht. Stattdessen boten sich Farschweiler und Pölich einen wilden Schlagabtausch, der 3:3 endete. Und ein solch kampfbetontes Spiel ist auch im Rückspiel möglich, wie Sandro Kreten erklärt: „Farschweiler spielte im Hinspiel schnell nach vorne und baut auch mal einen langen Ball ein. In Farschweiler zu spielen, ist nie einfach. Sie kämpfen und rennen immer. Wir wollen das Gleiche tun und freuen uns darauf, dass es jetzt endlich wieder losgeht.“
Farschweiler, So., 15.03., 14.30h
