Nach einer suboptimal verlaufenen Vorbereitung gastiert die SG Saartal II beim Spitzenreiter TuS Trier-Euren. Dieser startete bereits letzte Woche in die Restrunde und hätte dabei kaum erfolgreicher sein können.
Für den TuS Trier-Euren hätte der vorzeitige Restrundenstart kaum besser laufen können. Der Aufsteiger gewann sein Nachholspiel gegen den FSV Trier-Kürenz mit 4:0 und bekam zeitgleich Schützenhilfe des SV Wasserliesch, welcher den Tabellenzweiten aus Wincheringen schlug. Statt Punktgleichheit an der B-11-Spitze ist der Aufsteiger somit alleiniger Tabellenführer und darf weiter vom direkten Durchmarsch in die A-Klasse träumen.
Während die Eurener die eigenen Erwartungen übertreffen, tat sich die SG Saartal II im bisherigen Saisonverlauf schwer. Obwohl man sich zwischenzeitlich aufrappelte und das Punktekonto aufbesserte, ist man auf Rang zwölf weiter abstiegsgefährdet. Wollen die Saartaler dies ändern und frühzeitig für klare Verhältnisse sorgen, muss das Fünf-Punkte-Polster auf die Abstiegszone weiter anwachsen. Das Problem: Die Vorbereitung der Zweitvertretung war durchwachsen.
„Unsere Vorbereitung verlief anders als erwartet. Nach drei verlorenen Testspielen wurden uns zwei weitere Partien kurzfristig abgesagt – in der Wintervorbereitung kann das leider immer mal vorkommen. Die Trainingsbeteiligung war, bis auf wenige Ausnahmen, verbesserungsfähig. Hinzu kamen die Fastnachtstage und die darauf folgende Krankheitswelle, die uns schwer getroffen haben. Ich denke, anderen Vereinen ging es in dieser Zeit vermutlich ähnlich“, blickt Saartal-Coach Erhard Gross auf schwierige Wochen zurück.
Das Duell mit dem Spitzenreiter, der das Hinspiel mit 0:3 für sich entschied, kommt damit zur Unzeit. Gross fordert deshalb wichtige Tugenden ein, um im Trierer Westen zu bestehen: „Ob wir für den kommenden Gegner körperlich fit genug sind, werden wir sehen. Wir sind realistisch und gehen als Außenseiter ins Rennen. Mannschaftliche Disziplin, Laufbereitschaft und der Wille, in den Zweikämpfen nicht zurückzustecken, werden für uns entscheidend sein.“
Trier-Euren, So., 15.03., 14.30h
Foto: Archiv/Sandra Maes
