Während die einen auf den zweiten Tabellenplatz schielen, steht den anderen das Wasser bis zum Hals. Entsprechend geht der SV Konz als turmhoher Favorit ins Duell mit dem Tabellenvorletzten aus Kürenz. Auf die allzu leichte Schulter sollte man das Kellerkind aber nicht nehmen.
Für den FSV Trier-Kürenz blieb die große Überraschung im Nachholspiel gegen Primus Euren und somit auch der Befreiungsschlag aus. Der Aufsteiger sieht sich daher vor dem offiziellen Restrundenstart in einer brenzligen Lage, beträgt der Rückstand auf das rettende Ufer doch weiterhin fünf Punkte. Ehe es ins Duell mit dem Tabellenelften aus Zewen geht, warten mit dem SV Konz und der SG Wincheringen aber zwei B-11-Topteams auf die Trierer. Entsprechend dürfen schon einzelne Punkte an den kommenden beiden Spieltagen als Erfolg gewertet werden. Allerdings: Im Hinspiel ging man gegen Konz (0:2) leer aus und auch dieses Mal steht beim Tabellendritten ein Sieg auf dem Plan.
Ein solcher glückte den Konzern im Nachholspiel gegen die SG Zewen II (2:2) nicht. Dennoch sieht Coach David Kwast seine Elf vor dem ersten Heimspiel des Jahres bestens aufgestellt: „Unsere Vorbereitung ist gut gelaufen und im Trainerteam sind wir zufrieden. Wir haben fast nur höherklassig getestet und die Vorbereitung war hart. Gegen Zewen hatten wir uns mehr erhofft, doch es war ein verdientes Unentschieden. Wir hatten ein Chancenplus, aber der beste Mann auf dem Platz war Zewens Torwart. Wir stehen trotzdem gut da und sind optimistisch, dass es so weitergeht. Ein paar Neuzugänge bekamen wir auch, was wichtig für die Mannschaft war. Gegen Kürenz wollen wir jetzt unseren ersten Dreier des Jahres einfahren.“
Und Siege wären für den SVK wichtig, wenngleich der direkte Wiederaufstieg weiterhin nicht das ausgegebene Ziel ist. Schließlich haben Primus Euren (fünf Punkte) und Wincheringen (zwei Punkte) nur wenige Zähler mehr auf dem Konto. Für die Konzer ist in dieser Spielzeit also noch alles möglich.
Konz, So., 15.03., 14.30h
Foto: Alfred Weinandy
