Auf Platz fünf und sechs trennt die Mannschaften aus Könen und Wasserliesch derzeit nur ein einziger Punkt. Eine Ausgangslage, die für Spannung spricht, zumal schon im Hinspiel acht Tore fielen.

Noch bevor es zum Derby zwischen dem SV Wasserliesch und dem FC Könen kam, absolvierten beide Mannschaften am vergangenen Wochenende bereits Nachholspiele. Der FC Könen gewann mit 1:3 beim SV Trier-Irsch II und sprang auf den fünften Tabellenplatz vor. Ein erster Erfolg im neuen Jahr – trotz einer laut Trainer Marcel Herrig verbesserungswürdigen Vorbereitung: „Ich denke, unsere Vorbereitung hätte – wie bei fast allen Vereinen – besser laufen können. Wir hatten zwischendurch einige Verletzte und Kranke und es war teils ein Auf und Ab. Es wurde aber besser und im letzten Spiel merkte man, dass wir am Ende einen Ticken fitter waren.“

Einen Erfolg feierte auch der SV Wasserliesch/Oberbillig. Dieser schlug den Tabellenzweiten Wincheringen auf deren Hartplatz und sorgte damit für die erste Heimniederlage des Zweitplatzierten in dieser Saison. Ein Sieg, der auch durch die Tabellensituation befeuert wurde, wie SVWO-Trainer Carlo Lambert erklärt: „Wir müssen nicht mehr ganz oben angreifen, aber mit dem neunten Platz waren wir nicht zufrieden. Deshalb hatten wir uns im letzten Spiel schon etwas vorgenommen. Außerdem trainierten wir in der Vorbereitung viel auf Hartplätzen und waren deshalb auf die Bedingungen eingestellt.“

Vor dem direkten Duell am Sonntag trennt die Tabellennachbarn somit nur ein einziger Punkt – eine Ausgangslage, die für Spannung sorgen dürfte. Zumal bereits das Hinspiel mit acht Toren (4:4) für beste Unterhaltung sorgte. Eine Partie, die Herrig nicht vergessen hat: „Es ist ein Spiel mit Derbycharakter. Wasserliesch gewann gegen Wincheringen auf dem Hartplatz in Merzkirchen. Ich erwarte einen offenen Schlagabtausch und bin gespannt, wie unsere Jungs das Derby annehmen werden. Ich hoffe, dass wir nicht wie im Hinspiel am Ende Gegentore bekommen, die wir hätten vermeiden können.“

Auf zwei Torschützen des Hinrundenduells muss Carlo Lambert verzichten. Nach der jüngsten Leistung gegen Wincheringen sieht der Wasserliesch-Coach seine Elf aber für die Aufgabe Könen gewappnet: „Unsere Hauptakteure aus dem Hinspiel, Mike Herresthal und Dominic Mainzer, sind beide nicht mehr dabei. Ich erwarte trotzdem, dass unsere Mannschaft die gleiche Leidenschaft wie in Merzkirchen auf den Platz bringt. Dann wird es sicherlich ein enges Spiel. Für Könen könnte es ja auch die vielleicht letzte Möglichkeit sein, noch mal oben ranzukommen.“

Wasserliesch, So., 15.03., 14.30h

Foto: Archiv/Sandra Maes